Strahlentherapie

Hirnmetastasen: Gezielte Strahlentherapie drängt Krebs länger zurück

Vor allem Lungenkrebs, Brustkrebs und der bösartige Hautkrebs Melanom bilden häufig Metastasen, die sich im Gehirn ansiedeln. Einzelne dieser Tochtergeschwulste können heute chirurgisch entfernt werden. „Mit der Operation allein wird jedoch selten eine dauerhafte lokale Tumorkontrolle erzielt“, erklärt Professor Stephanie E. Combs, Direktorin der Klinik und Poliklinik für RadioOnkologie und Strahlentherapie am Universitätsklinikum der Technischen …

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Modellgestützte Risikoabwägung bei der Tumorbehandlung

Der häufigste Hirntumor bei Kindern und Jugendlichen ist das pilozytische Astrozytom. Dieser Tumor ist normalerweise gutartig und wächst langsam. Falls er operativ vollständig entfernt werden kann, ist die Prognose für den Patienten sehr gut. Jedoch kann der Tumor in manchen Fällen gar nicht oder nur teilweise entfernt werden, weil er an einer ungünstigen Stelle im …

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Freiburg initiiert Studie zur Behandlung von Knochenmetastasen bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

Die so genannte „α-RT“-Studie ist eine klinische Studie zur Erforschung einer Behandlung von Knochenmetastasen bei fortgeschrittenem Prostatakrebs. Untersucht wird eine lokale Strahlentherapie von außen in Kombination mit einer sogenannten Radionuklidtherapie mit Radium-223-Dichlorid. Nach Einschluss weiterer Universitätskliniken in Deutschland erhält die von Freiburg gestartete Studie nun einen multizentrischen Umfang, weitere Zentren in Europa sollen folgen. Strahlentherapie …

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DEGRO: Brustkrebs im Frühstadium – Extrem verkürzte Bestrahlungszeit mit gleich guten Ergebnissen

Bei einer brusterhaltenden Operation schließt sich in der Regel eine Bestrahlung an, um das Risiko für einen Rückfall zu senken. Bei der konventionellen Radiotherapie bestrahlen Radioonkologen die gesamte Brust über sechs bis sieben Wochen. „Gerade für Frauen, die nicht in der Nähe der Klinik wohnen, stellt dies eine Belastung dar“, berichtet Professor Dr. med. Frederik …

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Bei Brustkrebs auch die Lymphknoten behandeln: Erweiterte Strahlentherapie senkt Rückfallrisiko

Ein Brustkrebs im Frühstadium wird heute meist brusterhaltend behandelt. Dabei beschränkt sich die Operation auf die Entfernung des Tumors und des umgebenden Gewebes. Wenn ein oder mehrere Lymphknoten betroffen sind, erhalten die Brustkrebspatientinnen neben der Bestrahlung fast immer eine unterstützende Chemotherapie, manchmal auch eine Hormontherapie oder eine Kombination aus beidem. Eine Bestrahlung der Brustdrüse nach …

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Strahlentherapiestudie startet: Verkürzte Bestrahlung bei Brustkrebs bringt Patientinnen Vorteile

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jede achte bis zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an einem Mammakarzinom. Die Bestrahlung ist ein wichtiger Teil der brusterhaltenden Behandlung. „Gesundes Gewebe unterscheidet sich ganz wesentlich von Tumorgewebe. Gesunde Zellen erholen sich in den Bestrahlungspausen besser von den Strahlen als die bösartigen Tumorzellen“, erklärt Professor Dr. …

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Neue Chancen in der Krebstherapie: Troisdorf erhält Linearbeschleuniger der modernsten Generation

Die Praxis für Strahlentherapie Bonn-Rhein-Sieg am St. Josef-Hospital Troisdorf hat einen Linearbeschleuniger neuester Generation in Betrieb genommen. Das Gerät ermöglicht eine zuvor nicht gekannte Präzision bei der Bestrahlung von Tumoren. Für den deutschlandweit einmaligen Linearbeschleuniger wurde die Praxis um einen Anbau mit rund 400 qm Nutzfläche erweitert. Linearbeschleuniger dienen der Bestrahlung von Tumorgewebe mit dem …

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Krebsbehandlung ohne Bestrahlung: Spätfolgen der Therapie gegen Non-Hodgkin-Lymphom verringern

Das Non-Hodgkin-Lymphom, eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems, wird oftmals mit einer Kombination von Chemo- und Strahlentherapie behandelt. Die Bestrahlung des Gehirns kann allerdings zu schwerwiegenden Spätfolgen führen, wie Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen. Die Deutsche Studiengruppe für primäre Lymphome des Gehirns unter Leitung von Professor Dr. Eckhard Thiel und Professor Dr. Michael Weller hat in einer groß …

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Kehlkopfkrebs: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Bösartige Tumoren des Kehlkopfes sind in der Regel Plattenepithelkarzinome. Die wesentlichen Risikofaktoren sind Zigarettenrauchen und starker Alkoholkonsum, wobei die Kombination beider Faktoren besonders schädlich ist. Der Einfluss weiterer Faktoren, wie Lebensstil, Ernährung oder Umweltbelastungen, ist noch nicht eindeutig geklärt, es gibt jedoch Hinweise auf einen schützenden Effekt von Obst- und Gemüseverzehr. Männer erkrankten bisher acht- …

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Lungenkrebs: Inzidenz, Mortalität, Überlebensraten, Prävalenz

Bösartige Tumoren von Lunge, Bronchien und Luftröhre sind zu jeweils etwa einem Drittel Plattenepithel- oder Adenokarzinome. Kleinzellige, zu den neuroendokrinen Tumoren zählende Karzinome mit Neigung zu früher Metastasierung werden bei ca. 20 % der Erkrankten nachgewiesen. Die wichtigste Ursache für Lungenkrebs ist das Tabakrauchen. Bei Frauen sind bis zu 60 %, bei Männern bis zu …

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