Zwischen Burgen, Flüssen und Fachwerk

(djd). „Radeln und genießen“ – so könnte das Motto eines Urlaubs im HeilbronnerLand lauten. Die Region vor den Toren Stuttgarts gilt nicht nur als eines der bedeutendsten Weinbaugebiete Deutschlands, sondern ist auch für ihre attraktiven Radwege, kulturellen Sehenswürdigkeiten und schönen Landschaften bekannt. Für Radfans wird dort viel getan. Gästeführer auf dem Rad, RadServiceStationen, E-Bike-Verleihstationen oder ein Rückholservice für müde Pedalritter sind nur einige der Angebote. Unter http://www.heilbronnerland.de finden Interessierte alle Informationen, Tourenbeschreibungen zum kostenlosen Downloaden sowie eine Fülle an Kartenmaterial zum Bestellen.

Idyllische Flüsse und imposante Burgen

Für Genussradler bleiben bei Touren entlang des nahezu ebenen Kocher-Jagst- oder Neckartal-Radwegs genügend Zeit und Muße für kulturelle und kulinarische Pausen mit einem Gläschen Wein. Eine Fahrt entlang des Burgenstraßen-Radwegs sowie des Radwegs Deutsche Fachwerkstraße wiederum ist eine Kombination aus Aktivurlaub und Kulturreise. Die Strecken führen Bewegungshungrige durch romantische Landschaften zu geschichtsträchtigen Orten, trutzigen Burgen und prächtigen Fachwerkbauten. Auf einer schönen Etappe radeln sie zum Beispiel von Heidelberg bis in die historische Kaiserpfalz Bad Wimpfen. Highlights auf dem rund 55 Kilometer langen Weg sind etwa das Deutschordensschloss Gundelsheim, in dem einst Götz von Berlichingen zum Feldhauptmann ernannt wurde, sowie Burg Guttenberg mit der Deutschen Greifenwarte. Schleckermäuler sollten in der Schokoladenmanufaktur Schell in Gundelsheim einen Zwischenstopp einlegen und ein Stück hausgemachte Torte oder ein paar feine Pralinen kosten.

Fachwerkkunst und literarischer Radweg

Prächtig restaurierte alemannische und fränkische Fachwerkbauten erwarten Aktivurlauber auf ihren Ausflügen entlang des Radwegs Deutsche Fachwerkstraße. Zu den vielen sehenswerten Orten, die dabei zu längeren Radelpausen einladen, gehören das mehr als 1.000 Jahre alte Eppingen und die historische Salz- und Siedestadt Bad Friedrichshall. Eine weitere Möglichkeit, Kultur- und Naturerlebnis miteinander zu verbinden, bieten die zwei literarischen Radwege „Per Pedal zur Poesie“. Im Weinsberger Tal sowie im Zabergäu begeben sich Radler dabei auf die Spuren von Dichtern und Denkern wie Eduard Mörike, Friedrich Hölderlin oder Theodor Heuss.

Persönliche Gästeführer auf dem Rad

Vor allem für kleinere Gruppen empfiehlt sich ein „Rundum-sorglos-Paket“ mit zertifizierten Bike- und Tourenguides. Diese kümmern sich nicht nur um Routenplanung inklusive Einkehrmöglichkeiten und Besichtigungen, sondern stehen auch während der Tour als „mobile Informanten“ zu Land, Leuten und Kultur zur Verfügung. Ideal für Gruppen und Paare ist das flächendeckende Angebot an Vermiet- und Akkuladestationen für E-Bikes. Radler unterschiedlicher Leistungsstärke können so problemlos gemeinsam Touren unternehmen. Und dank eingebauten Rückenwinds ist vielleicht sogar der Konditionsschwächere als erster am Ziel.

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