Zwischen Bauernland und Waterkant

(djd). Sonne, Strand und Meer sind für viele Urlauber der Inbegriff von gelungenen Sommerferien. Doch nicht allen genügt es, die schönsten Tage des Jahres nur im Strandkorb zu dösen. Wer auch Land und Leute kennenlernen möchte, ist im Ostseebad Schönberg richtig. Gleich hinterm Strand liegt die malerische Probstei, von dort kann man zu Fahrradtouren und historischen Exkursionen in das Bauernland nordöstlich der Kieler Förde aufbrechen.

Auf den Spuren freier Bauern

Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt der früheren Landbevölkerung, die als freie Bauern zu Wohlstand gelangten, gewährt zum Beispiel das Probstei-Museum. Die restaurierte Hofanlage ist während der Sommermonate auch Start und Ziel historischer Radwanderungen, bei denen man in drei bis vier Stunden eine Menge über Landschaft, Geschichte und Bewohner der Region erfährt. Weitere Infos gibt es im Internet unter http://www.probstei-museum.de. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie in früherer Zeit aus Getreide feinstes Mehl gemahlen wurde, kann dem Müller von Pfingstmontag bis September an Sonntagen bei seiner schweren Arbeit in der Krokauer Mühle zuschauen. Die Erdholländermühle von 1872 (http://www.muehle-krokau.de) ist ein reizvolles historisches Kleinod, denn ihr „Innenleben“ ist weitgehend erhalten geblieben.

Abfahrt am Bahnhof der Nostalgie

Freunde alter Dampf- und Diesellokomotiven kommen dagegen am „Großen Bahnhof der Nostalgie“ am Schönberger Strand auf ihre Kosten, von wo aus an den Wochenenden von Mitte Mai bis Anfang September historische Eisenbahnzüge nach Schönberg und an einigen Fahrtagen bis in die Landeshauptstadt Kiel abfahren. Den Fahrplan, auch für die Museumsstraßenbahnen, mit allen Einzelheiten und Sonderzügen gibt es unter http://www.vvm-museumsbahn.de. Lohnenswert ist auch ein Besuch im „Kindheitsmuseum“, in dem man dem Leben früherer Kinder nachspüren kann. Hier wartet Spielzeug von gestern auf die Besucher, alte Straßenspiele wie Hinker, Kreisel und Murmel können die kleinen und großen Gäste ausprobieren. Mehr Infos zu den Aktionen und der Sonderausstellung „Schule anno dazumal“ gibt es unter http://www.kindheitsmuseum.de nachzulesen.

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