Zwei Tage mit Herz

Das Herz-Kreislauf-System des Menschen ist etwa 100.000 km lang. Über die Blutbahnen versorgt es die Körperzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen und transportiert gleichzeitig Stoffwechselprodukte aus den Zellen wieder ab. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zählen zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. Um die aktuellsten Entwicklungen in der Herz-Kreislauf-Medizin vorzustellen und gemeinsam mit medizinischen Experten aus ganz Deutschland Trends und Herausforderungen zu diskutieren, veranstaltet das Universitäre Herzzentrum Regensburg vom 2. bis 3. Dezember 2016 die zweiten Regensburger Herz-Kreislauf-Tage im UKR.

„Ich möchte die Herz-Kreislauf-Tage vor allem dazu nutzen, den Kontakt mit den niedergelassenen ärztlichen Kollegen aus der Region zu intensivieren und den gegenseitigen Austausch zu fördern. Über eine nachhaltige Vernetzung in ganz Ostbayern können wir die heimatnahe Versorgung unserer Patienten am besten weiterentwickeln und dauerhaft höchste Behandlungsqualität sicherstellen“, so Professor Dr. Lars Maier, Vorsitzender des UHR und Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II des UKR.

Die Vorträge der Herz-Kreislauf-Tage dienen dem Informationsaustausch zwischen den Medizinern. „Unser Anspruch ist es, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und die aktuellen Entwicklungen der internationalen Herz-Kreislauf-Medizin rasch in die Praxen der niedergelassenen Kollegen der Region zu bringen und die Anwendung gemeinsam zu diskutieren“, ergänzt Professor Maier.
In drei Themenkomplexen werden die Entwicklungen in der Herz-Kreislauf-Medizin diskutiert: neue Formen der Herzklappentherapie, aktuelle Diagnostik- und Therapiemethoden bei der Koronaren Herzerkrankung sowie künftige Möglichkeiten in der Elektrophysiologie – ein Verfahren zur Diagnostik und Untersuchung von Herzrhythmusstörungen. Zudem werden die zentralen Erkenntnisse der wichtigsten Herzkongresse 2016 an die Besucher weitergegeben.

Vernetzte Versorgung von Herz-Kreislauf-Patienten

Um Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen optimal versorgen zu können, haben sich im Universitätsklinikum Regensburg die Klinik für Anästhesiologie, die Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und herznahe Gefäßchirurgie, die Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II, das Institut für Röntgendiagnostik sowie die Abteilung für Nuklearmedizin zum Universitären Herzzentrum Regensburg zusammengeschlossen. Als gelebtes „Heart Team“ wird dabei im interdisziplinären Austausch über Indikationsstellung und Therapieplan eines jeden Patienten individuell entschieden.
Durch intensive wissenschaftliche Arbeit tragen die Mitarbeiter des UHR dazu bei, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verbessern und lassen gleichzeitig Erkenntnisse aus Therapie und Forschung unmittelbar in die medizinische Lehre einfließen.
Außerdem legt das Universitäre Herzzentrum Regensburg großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten der Region, um die Versorgungsabläufe und Behandlungsbestandteile aus klinischer und ambulanter Betreuung für die Patienten eng abzustimmen.

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