Zusammenarbeit in der Agrarforschung zwischen Deutschland und Uruguay stärken

Die Zusammenarbeit Uruguays mit Deutschland im Bereich des Agrarsektors wird von politischer Seite unterstützt. Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie der Botschafter Uruguays (offizieller Name: Republik Östlich des Uruguay) empfangen in Berlin die hochrangige Delegation.

Begleitet vom Präsidenten des Julius Kühn-Instituts (JKI), Dr. Georg F. Backhaus, besichtigen die Delegationsteilnehmer mit einem straffen Terminplan Fachinstitute und Versuchsfelder des JKI an den Standorten Berlin, Quedlinburg und Braunschweig. In intensiven Fachgesprächen sollen vor Ort gemeinsame Forschungsbereiche und –vorhaben diskutiert und Möglichkeiten des Austauschs konkretisiert werden. Ein wichtiges Thema beider Partner ist, jetzt und künftig den Spagat zwischen ökonomischen Erfordernissen und ökologischen Bedürfnissen im Agrarbereich beider Länder zu meistern, vor allem im Hinblick auf eine nachhaltige, umwelt- und ressourcenschonende, aber effiziente Pflanzenproduktion und ökologisch ausgerichtete Grünlandwirtschaft. JKI und INIA werden vor allem an den Themen nachhaltiger Anbau von Kulturpflanzen, Einfluss von Fruchtfolgen, Fortschritte in der Züchtungsforschung und im biologischen Pflanzenschutz in ackerbaulichen Kulturen und im Forst zusammenarbeiten.
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(*) INIA = Instituto Nacional de Investigaciòn Agropecuaria Uruguay

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