Zum Weltkrebstag am 4. Februar 2010: Neue und bewährte Ansätze in der Krebstherapie

Vorsorgemaßnahmen helfen Krebs zu verhindern oder in einem frühen, heilbaren Stadium zu erkennen. Menschen, die sich gesund ernähren, regelmäßig Sport treiben und Risikofaktoren wie Rauchen und Alkohol vermeiden, verringern ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, deutlich.
Auch durch die empfohlenen regelmäßigen Früherkennungsunter-suchungen können etwa Brustkrebs, Hautkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs in einem frühen Stadium entdeckt und behandelt werden. Wird Krebs in der Anfangsphase erkannt, liegen die Heilungschancen oft bei 100 Prozent.

Auch wenn Krebs diagnostiziert wird, bieten sich heute vielfältige Behandlungsmaßnahmen an. Entscheidend ist, dass die Therapie für den Patienten und seine Erkrankung maßgeschneidert wird. Dies funktioniert nur durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Fachgruppen.

Daher ist nach Meinung von Prof. Ebert besonders wichtig, dass Menschen mit Krebserkrankungen interdisziplinär betreut werden: "Bei uns wird jeder Patient von mehreren unterschiedlichen Spezialisten behandelt. Diese treffen sich regelmäßig in Tumorboards, um für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln. Der Kranke erhält so die für ihn optimale Behandlung nach dem neuesten Stand der Forschung, unabhängig davon, von welcher Fachrichtung er betreut wird."

Prof. Ebert, der Direktor des Roman-Herzog-Krebszentrums am Klinikum rechts der Isar, steht Ihnen am Mittwoch, 3.2. für Telefoninterviews zur Verfügung. Kontakt über Pressestelle.
(idw, 02/2010)

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