Zucker – ein Naturprodukt

(djd). Schokolade, Kekse, Gummibärchen, Kuchen oder Marmelade – wer mag sie nicht? Kein Wunder, denn der süße Geschmack ist in der Natur mit dem Vorkommen unserer wichtigsten Energielieferanten, den Kohlenhydraten, verknüpft. Kohlenhydrate wie Zucker versorgen die Gehirnzellen mit Nahrung. Die Vorliebe für Süßes war für unsere Vorfahren überlebenswichtig. Forscher sprechen vom „Sicherheitsgeschmack der Evolution“. Denn es gibt nichts Süßes in der Natur, das gleichzeitig giftig ist.

Deutsche bevorzugen natürliche Produkte

Heutzutage lässt sich der süße Geschmack auch künstlich herstellen. Doch vielen Deutschen ist laut einer aktuellen Emnid-Umfrage der natürliche Ursprung eines Süßungsmittels „wichtig“ oder „sehr wichtig“. Das gaben fast zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten an. Insgesamt spielt Natürlichkeit besonders bei den jüngeren und gebildeten Befragten eine wichtige Rolle. Vor allem Frauen legen großen Wert darauf.

Zucker: Vom Feld in den Supermarkt

Zucker ist ein reines Naturprodukt. Die „kleinste Zuckerfabrik“ ist die Rübe selbst. In ihr wird der Zucker direkt als Saccharose gespeichert. In der Zuckerfabrik wird er lediglich mit heißem Wasser aus der Rübe herausgelöst und auskristallisiert. Obwohl Zucker heute in jedem Haushalt verfügbar ist, glauben laut Emnid immerhin noch 17 Prozent der Befragten unter 30 Jahren, dass er künstlich erzeugt wird. Die restlichen 83 Prozent wussten allerdings, dass Zucker ein echtes Naturprodukt ist.

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