„ZNA im Dialog“: Fortbildung für Rettungssanitäter am 24. November im Klinikum Frankfurt Höchst

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA), unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Peter-Friedrich Petersen, lädt am Montag, 24. November 2014, zur Fortbildung „ZNA im Dialog: Rettungsdienste haben das Wort“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an hauptberufliche und ehrenamtliche Rettungssanitäter. In der Fortbildung werden u.a solche Themen „Die Übergabe Rettungsdienst – ZNA: Von der Schnitt- zur Nahtstelle“ und „Hirninfarkt und Hirnblutung: Was ist zu beachten?“ behandelt. Anschließend haben Rettungsdienste die Möglichkeit, ihre besonderen Wünsche und Anregungen an das Klinikum Frankfurt Höchst loszuwerden Los geht’s um 19.30 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Anmeldungen werden bis 14. November erbeten an: Claudia Cheney, 069 3106-2238 oder zna-sekretariat@KlinikumFrankfurt.de.

Nach den Vorträge und der Fragerunde besteht die Möglichkeit, sich die Zentrale Notaufnahme des Klinikums anzuschauen und beim anschließenden Get together ins Gespräch zu kommen. Rede und Antwort stehen den Teilnehmern Dr. med. Peter-Friedrich Petersen, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, Prof. Dr. med. Thorsten Steiner, Chefarzt der Klinik für Neurologie, Dr. med. Sven Antweiler, Leitender Oberarzt der Zentralen Notaufnahme sowie Dr. med. Lea Küppers-Tiedt, Fachärztin für Neurologie auf der Intensivstation. „Eine gute Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten ist eine unabdingbare Voraussetzung für die gemeinsame Notfallversorgung der Patienten und kommt letztlich dem Patienten selbst zu Gute“ so die die Veranstaltung ausrichtenden Chefärzte.

 

Über die Zentrale Notaufnahme (ZNA)
Die Zentrale Notaufnahme ist eine interdisziplinäre Einrichtung für die Versorgung von stationär behandlungsbedürftigen Patienten. Das Team der Notaufnahme arbeitet eng mit den Spezialisten aller Fachrichtungen des Klinikums zusammen. Im sogenannten „Schockraum“ der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Frankfurt Höchst werden akut lebensgefährdete Patienten (z.B. Unfallopfer mit schwersten Verletzungen) durch ein Team aus der Unfall-/Chirurgie, Inneren Medizin (Kardiologie), Anästhesie und Radiologie erstversorgt. Das Klinikum Frankfurt Höchst wurde durch die zuständige Fachgesellschaft als überregionales Traumazentrum zertifiziert, weil es die Anforderungen an die Versorgung schwerstverletzter Patienten auf höchster Stufe erfüllt. Es stehen vor Ort alle notwendigen Apparate zur Verfügung, die es ermöglichen, in kurzer Zeit eventuelle Verletzungen oder krankhafte Zustände zu entdecken.

 

Schlaganfälle werden in der ZNA sofort von einem Neurologen untersucht. Die Verdachtsdiagnose eines Schlaganfalles wird direkt im Anschluss an die klinische Untersuchung mittels CT oder Kernspintomographie bestätigt. Die Behandlung beginnt dann entweder sofort in der ZNA oder auf der Stroke Unit bzw. interventionell in der Neuroradiologie. Die unter kardiologischer Leitung stehende Chest Pain Unit/CPU (Brustschmerzeinheit) für kardiologische Notfälle mit vier Betten ist in die ZNA integriert und von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie/Herz- und Kreislaufforschung e.V. zertifiziert worden. Sie erfüllt damit die höchsten Qualitätskriterien.

 

Für verletzte Kinder, insbesondere Schul- und Kindergarten-Unfälle, steht eine kinderchirurgische Spezialabteilung der Klinik für Kinderchirurgie zur Verfügung. Wunden, Knochenbrüche, Verbrennungen sowie Kopf- und Bauchverletzungen werden ebenso wie Bauchschmerzen mit ihrer großen Bandbreite, dem Alter des Kindes entsprechend, untersucht und behandelt. Ein Facharzt für Kinderchirurgie ist rund um die Uhr erreichbar. Sollte eine stationäre Behandlung notwendig werden, bietet die kinderchirurgische Station Platz in kindgerechter Umgebung für den kleinen Patienten und, falls erwünscht, für ein Elternteil.

 

Die Reihenfolge der Behandlung der Patienten richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und dem akuten Versorgungsbedarf. So werden Patienten, die mit schweren Erkrankungen (z. B. im Rettungswagen) kommen, zuerst behandelt. Bei leichten Fällen sollten sich Patienten zunächst an ihren Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst, der bundesweit unter der Rufnummer116 117 erreichbar ist, wenden.

Die Rettungsdienstzentrale kann erreicht werden unter 112. Bei Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall handelt es sich immer um einen Notfall.

 

Über das Klinikum
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

 

 

Scroll to Top