Zertifikatsmodule der Pflege und Logopädie enden erfolgreich

22 Wochen lang haben sich die Teilnehmer*innen im Modul ‚Neurogene Dysphagien‘ mit Störungsbildern in der Schlucktherapie oder im Modul ‚Onkologische Therapie und ihre unerwünschten Wirkungen‘ mit der pflegerischen Intervention und Prävention in der Therapie von Krebserkrankungen beschäftigt.

„Nach über einjähriger Vorbereitung und einem halben Jahr intensiven Lehrens und Lernens geht das Modul ‚Neurogene Dysphagien‘ zu Ende. Es war in jeglicher Hinsicht ein wissenschaftliches Arbeiten auf höchstem Niveau. Wir sind mit diesem Projekt einen Riesenschritt weiter in Richtung Akademisierung der Logopädie gegangen“, sagte Ulrich Birkmann rückblickend. Birkmann arbeitet als Sprachtherapeut im Sankt-Johannes-Krankenhaus in Troisdorf-Sieglar und war Dozent des Moduls ‚Neurogene Dysphagien‘.

„Ich bin stolz darauf, diese Gruppe (angehender) APNs in der Onkologie durch das Modul ‚Onkologische Therapie und ihre unerwünschten Wirkungen: Zwischen Symptommanagement und Umgang mit Gefahrenstoffen‘ begleitet haben zu dürfen. Dies ist ein erster wichtiger Schritt, um die Pflegelandschaft in Deutschland nachhaltig zu verändern“, ist sich Matthias Hellberg-Naegele sicher. Der Pflegewissenschaftler arbeitet als Pflegeexperte/APN (Advanced Practice Nurse) am Cancer Center des Universitätsspital Zürich und war Dozent des Moduls zur onkologischen Therapie.

Die beiden Module wurden im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts ‚Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften‘ (PuG) angeboten. Sie sind Teil der weiterbildenden Master-Studiengänge ‚Evidenzbasierte Logopädie‘ (EviLog) und ‚Advanced Nursing Practice (ANP)‘ (Pflegeexpert*innen einer erweiterten und vertieften Pflegepraxis). Mit dem Abschluss dieser Module endet die Erprobungsphase im Rahmen des PuG-Projekts.

Im Wintersemester 2020/2021 werden die beiden weiterbildenden Master-Studiengänge mit den drei interprofessionellen Modulen ‚Quantitative Forschungsmethoden‘, ‚Interprofessionelle Zusammenarbeit‘ und ‚Projektmanagement im Gesundheitswesen‘ an der hsg Bochum starten. Die Module können im Rahmen des Zertifikatsprogramms auch einzeln belegt werden.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Pia von Boetticher, pia.vonboetticher@hs-gesundheit.de, Tel.: +49 (0)234-77727–604;
Sarah Görlich, sarah.goerlich@hs-gesundheit.de, Tel.: +49 (0)234-77727–602 und
Valeska Stephanow, valeska.stephanow@hs-gesundheit.de, Tel.: +49 (0)234-77727–633

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