Zeit für Veränderung

(djd). So wie im Herbst die fallenden Blätter den Wechsel der Jahreszeit ankündigen, sind auch die natürlichen Veränderungen im menschlichen Leben von typischen Zeichen begleitet. Etwa in den Wechseljahren der Frau, in denen die Produktion der weiblichen Hormone langsam eingestellt wird und die Menstruation ausbleibt. Typische Begleiterscheinungen sind Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Scheidentrockenheit. Doch nicht jede Frau ist gleich stark davon betroffen, und jede geht anders damit um.

Abwarten und Sport treiben

So nehmen laut einer aktuellen Emnid-Umfrage viele Frauen die Begleiterscheinungen des Wechsels gelassen hin: Etwa jede Fünfte tut gar nichts und wartet ab, bis sich das Problem von selbst regelt. Ein weiteres Fünftel wird aktiv, treibt Sport und lenkt sich auf diese Art ab. Rund 40 Prozent haben gar keine Beschwerden – ein Drittel leidet allerdings sehr. In diesem Fall stehen die Frauen auch dem Einsatz von Medikamenten vergleichsweise offen gegenüber: Jede Dritte würde bei starken Beschwerden Hormone einnehmen, wenn der Arzt es empfiehlt. Allerdings sind vielen Befragten die Vorteile der inzwischen empfohlenen Anwendung von Hormonen über die Haut nicht bekannt, wie sie etwa mit Gynokadin Dosiergel möglich ist. Dazu erklärt der gynäkologische Endokrinologe Privatdozent Dr. Alexander Römmler: „Östrogene können als Tabletten geschluckt und als Gel oder in Form von Pflastern über die Haut verabreicht werden: Werden sie über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen, belasten sie jedoch – anders als auf dem Weg über die Haut – die Leber. Dies ist ein wesentlicher Grund für erhöhte Thromboserisiken bei Tabletteneinnahme.“

Hormone niedrig dosieren

Außerdem lasse sich mit einem Gel die Dosierung der Hormone genau an den individuellen Bedarf anpassen und damit auf ein Minimum senken, so der Münchner Experte. So kann die Patientin in Absprache mit dem Arzt herausfinden, wie viel Östrogen sie wirklich braucht, um den Hormonmangel auszugleichen und ihre Beschwerden zu reduzieren. Unter http://www.hormontherapie-wechseljahre.de gibt es mehr Informationen.

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