Zehn Jahre WHO-Kollaborationszentrum an der Uni Bonn

Am 3. Mai 2001 ernannte die Weltgesundheitsorganisation WHO das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn (IHPH) zum Kooperationszentrum. Es ist derzeit eines von 31 deutschen Zentren, die für die Weltgesundheitsorganisation tätig sind.

Schwerpunkte der Arbeit am IHPH sind die Bereiche Wasserhygiene und Sanitation. Das Zentrum arbeitet in verschiedenen Arbeitsgruppen zum Protokoll über Wasser und Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation und der Vereinten Nationen. Dieses Protokoll ist das erste international getroffene Abkommen, das sicheres Trinkwasser und eine angemessene Sanitärversorgung für jeden Menschen ermöglichen soll. Außerdem arbeitet das Institut an den WHO-Richtlinien für Trinkwasserqualität mit und unterstützt die Umsetzung des Water Safety Plan. Dieses Konzept sieht die Sicherstellung der Wasserversorgung von der Quelle bis zum Endverbraucher vor.

High Tech für die Trinkwassersicherheit

Die Arbeit für die WHO beinhaltet auch Auslandseinsätze. Beispielsweise arbeiten Experten des IHPH in Zentralasien mit den WHO-Länderbüros zusammen. Das Kooperationszentrum hat sich zudem auf den Einsatz moderner Technik spezialisiert. Geographische Informationssysteme (GIS) werden zur Sicherung der Trinkwasserversorung, bei der Aufklärung von wasserbedingten Krankheitsausbrüchen, , und auch bei der Verdeutlichung komplexer Sachverhalte eingesetzt.

Der „Atlas on Water and Health“ (http://www.waterandhealth.eu), den das Kollaborationszentrum entwickelt hat, bietet der Öffentlichkeit Informationen zu Wasser und Gesundheit in Form von Karten und Factsheets. Zusätzlich versendet das Institut den englischsprachigen Newsletter „Water & Risk“ (http://www.ihph.de/whoccnews.php).

Kontakt:
Dr. Andrea Rechenburg / Maria Leppin
Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn
Telefon: 0 228/287-19515
E-Mail: whocc@ukb.uni-bonn.de

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