ZB MED vergrößert kontinuierlich den digital frei verfügbaren Bestand – 6.000 Titel online

Der in Frankreich 1882 unter dem Titel „Hygiène de la jeune fille“ erschienene Titel gehört zu einer Reihe von Werken des 1843 geborenen französischen Arztes Coriveaud aus Blaye in der Gironde. Sie beschäftigen sich mit Eheberatung, der sogenannten „Amour conjugal“, und der Gesundheit von Kindern im Allgemeinen. Im nun digitalisierten Werk, der „Gesundheitspflege des jungen Mädchens“, bespricht der Verfasser u.a. das „undankbare Alter“, „berührt delikate Gegenstände“, schreibt über das „späte Aufstehen, von Bällen, Gesellschaften, Theatern“ sowie warnt vor „vorzeitigen Heirathen“.

Das Buch ist Teil der Bibliothek des ehemaligen „Niederrheinischen Vereins für öffentliche Gesundheitspflege“, die von ZB MED vollständig digitalisiert und online zur Verfügung gestellt wird. Die Gesundheitspflege umfasst dabei nicht nur öffentliche und private Hygiene, sondern auch Maßnahmen zum Schutz vor ansteckenden Krankheiten oder Themen wie Leichenbestattung, Abfallentsorgung oder Einrichtung von Schulen und öffentlichen Bädern. Viele dieser Titel haben Seltenheitswert, andere sind nach wie vor aktuell, insbesondere die, über die Belange der Schutzimpfung.

Die Digitalen Sammlungen von ZB MED umfassen neben einer Einteilung der Digitalisate in die fünf Sammelgebiete Medizin, Gesundheit, Ernährungs-, Umwelt- und Agrarwissenschaften mittlerweile 16 verschiedene nach formalen oder sachlichen Kriterien ausgewählte Sammlungen. Darunter findet sich beispielsweise eine zur Schutzimpfung oder zur Lebensmitteltechnologie.

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