ZALF auf der Internationalen Grünen Woche 2019: Landwirtschaft im Klimawandel

Landwirtschaft spielt im Klimawandel eine große Rolle: Pflanzen binden das Treibhausgas CO2, Böden und Wälder speichern beträchtliche Mengen Kohlenstoff. Gleichzeitig gehören Land- und Forstwirtschaft neben der Energieerzeugung zu den größten Quellen menschengemachter Klimagasemissionen. Die Klimarelevanz von agrarisch genutzten Flächen wird im gesellschaftlichen Diskurs trotz dieser Bedeutung oftmals unterschätzt. Wenn es in Zukunft etwa gelänge, den Anteil von Kohlenstoff im Boden, zum Beispiel in Form von Humus, jährlich um 0,4 Prozent zu erhöhen, könnte damit nicht nur der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre gebremst, sondern gleichzeitig auch die Bodenfruchtbarkeit und die Ertragsstabilität erhöht werden.

Mit Drohnenbildern zu klimafreundlicheren Anbausystemen

Das ZALF erforscht diese und weitere Wechselwirkungen von Landwirtschaft und Klimawandel daher bereits seit 25 Jahren intensiv und entwickelt gemeinsam mit der Praxis klimafreundlichere Anbausysteme. Mit dem unbemannten Luftfahrzeug TRON steht den Forscherinnen und Forschern hierzu jetzt ein innovatives neues Instrument zur Verfügung, das zur Internationalen Grünen Woche 2019 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Michael Sommer
Co-Leitung Programmbereich 1 „Landschaftsprozesse“

Telefon: + 49 (0) 33432 82-240
E-Mail: sommer@zalf.de

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