Das Berliner Olympiastadion wird zum größten Yoga-Park Europas

Körperbetontes Hatha Yoga, ganzheitliches Sivananda Yoga, modernes Power Yoga. Die Liste der verschiedenen Yoga-Schulen ist lang. Und die Nachfrage ist enorm. In Deutschland sollen heute bereits 5 Millionen Menschen Yoga ausprobiert haben. Und der Trend zeigt steil nach oben. Immer mehr nutzen Yoga, um ihr körperliches Wohlbefinden zu verbessern.

Yoga, einst nur spirituellen Gelehrten vorbehalten, ist schon längst kein Sport mehr nur für Gurus und wunderbiegsame Personen. Immer mehr Menschen überzeugen sich von den positiven Wirkungen des Yogas. Es hat nachweislich positive Wirkungen sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit. Die körperlichen Übungen, die sogenannten Asanas, verbessern nicht nur die gesamte Körperhaltung und wirken Rückenproblemen entgegen, sondern haben gleichzeitig auch eine beruhigende und stresslindernde Wirkung. Ob jung oder alt, ein gesunder Körper, innerer Ausgleich und Freude am Leben sind in unser heutigen schnelllebigen, von Stress dominierten Gesellschaft wichtiger denn je.

Aber welches Yoga passt zu mir?
Die Antwort bekommen Besucher im Rahmen des „World Culture Festivals“ am 2. und 3. Juli im Olympiastadion. Dort zeigen Yoga-Profis aus der ganzen Welt die globale Vielfalt der Praktiken. Denn an diesem Wochenende verwandelt sich die größte Freiluft-Arena der Hauptstadt in den größten Yoga-Park Europas.

Besucher können den Sonnengruß, die Heuschrecke oder den Schulterstand ausprobieren und neben einem außergewöhnlichen Gemeinschaftserlebnis im Yoga-Park auch die richtige Yoga-Schule für sich selbst entdecken. Renommierte Yoga-Experten geben Kurse für Kinder, Anfänger und fortgeschrittene Yogis. Außerdem zeigt ein Yoga-Museum die historische Entwicklung der indisch-philosophischen Lehre von der Antike bis ins 21. Jahrhundert. Verschiedene Ausstellungen thematisieren zudem den positiven Einfluss von Yoga auf die Gesundheit und den Frieden in der Welt. „Innerer Frieden ist die Grundlage für eine friedliche Gesellschaft“ sagt auch Ruud Lubbers, ehemaliger Premierminister der Niederlande. „Yoga ist ein kraftvoller Weg zu Entspannung und Stresslösung, denn nur wer im inneren Frieden mit sich selbst ist, kann diesen auch nach außen hin auf seine Umwelt projizieren“.

Multikulti im Olympiastadion
Und wo so viele Nationalitäten aufeinander treffen, gibt es natürlich auch die Möglichkeit, über den Yogamatten-Rand hinauszuschauen und die Besonderheiten fremder Kulturen kennen zu lernen! In vier großen Pavillons präsentieren sich die Kontinente Afrika, Amerika, Europa und der asiatisch-pazifische Raum und laden die Besucher auf eine exotische Entdeckungsreise ein. Die Festivalgäste können so von Kontinent zu Kontinent reisen und dabei hautnah die landestypischen Traditionen kennen lernen: zum Beispiel den chinesischen 1.000-Hände-Tanz, die nordindische Tabla-Trommel-Musik, fernöstliche Poesie oder exotische Delikatessen aus Asien, Europa und Lateinamerika. Außerdem laden die Länder in allen Pavillons zum aktiven Mitdiskutieren ein. Mit der 5. Weltfrauenkonferenz, die in diesem Jahr erstmals unter dem Dach des World Culture Festivals stattfindet, soll der interkulturelle Dialog gefördert werden. So kann jeder Festivalbesucher ganz einfach und unbürokratisch zum Friedensbotschafter seines Landes werden und die Völkerverständigung fördern: allein durch seine Anwesenheit.

Anlass des World Culture Festivals ist die 30-Jahrfeier der internationalen Art of Living Foundation, einer auf ehrenamtlicher Arbeit basierenden Nicht-Regierungsorganisation mit Sonderberaterstatus in den Vereinten Nationen. Ihr Gründer Sri Sri Ravi Shankar wird gemäß des Forbes Magazins zu den fünf wichtigsten Persönlichkeiten Indiens gezählt. Er wird beim World Culture Festival anwesend sein.

Was dieses Festival unter anderem so außergewöhnlich macht, ist, dass die Teilnehmer unter dem Motto ‚Komm und mach mit“ die Möglichkeit haben, aktiv am Event teilzunehmen Es wird nicht nur eine Show gezeigt, sondern das Programm wird von vielen Besuchern gestaltet und jeder Darsteller ist Teil des gesamten Friedensfestivals. Jeder, der möchte, kann mitmachen, z.B. im Volkstanz, im nationalen Chor, im Gitarrenorchester oder bei der großen künstlerischen Yoga-Darstellung, dem sogenannten Sonnengruß, und einer Friedensmeditation.

Tickets für das Festival gibt es ab sofort bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter: www.worldculturefestival.org.

Über die Art of Living Foundation
Die Art of Living Foundation (AOLF) wurde 1981 von H.H. Sri Sri Ravi Shankar gegründet und ist in über 150 Ländern tätig. Sie ist eine der größten unabhängigen, humanitären Nicht- Regierungsorganisationen (NGO) der Welt. Die AOLF hält einen Sonderberaterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) der Vereinten Nationen (UN) inne und ist in zahlreichen anderen internationalen Gremien und Ausschüssen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und nachhaltiger Entwicklung tätig. Zu den Schwerpunkten zählen Hilfsprojekte in Entwicklungsländern, Trauma- und Stressbewältigung in Krisengebieten und Resozialisierungsprogramme für Gewaltopfer und Gefängnisinsassen. Darüber hinaus werden Yoga- und Meditationskurse angeboten. Wesentlicher Bestandteil ist die Sudarshan KriyaTM, eine gesundheitsfördernde Atemtechnik.

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