Wüsten, Palmen, Meeresspielwiesen

(dtd). Weiße Südseestrände, wilde Tiere, orientalische Lebensfreude – das Fernweh der Deutschen ist noch lange nicht gestillt. Auch wenn die Bundesbürger – wie die aktuelle Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) belegen konnte – am liebsten im eigenen Land verreisen, unternahmen im vergangenen Jahr rund ein Drittel aller deutschen Urlauber eine Fernreise. Laut einer von Wikinger Reisen in Auftrag gegebenen Trendscope-Studie besuchen Fernreisende im Urlaubsland gerne verschiedene Orte und Regionen besuchen, um Land, Leute, Geschichte und Alltagskultur intensiv kennenzulernen. Sie entdecken exotische Landschaften auch gerne mit eigener Muskelkraft – in Wanderschuhen, per Rad oder im Kanu.

Urlaubsmärchen aus Tausendundeiner Nacht

Ali Baba, Aladin, Sindbad und Scheherazade – diese Namen stehen für den märchenhaften Orient. Mit ihnen verbinden sich Bilder von Wüsten und Kamelen, Beduinen und Seefahrern, Moscheen und Palästen. Wer eine Welt wie aus Tausendundeiner Nacht sucht, wird in Oman fündig. Das Sultanat am südöstlichen Rand der Arabischen Halbinsel hat sich viel von seiner Ursprünglichkeit erhalten – und ist ein sicheres Reiseland. Eine Entdeckungsreise beginnt in der Hauptstadt Muscat, der „Arab Tourism Capital 2012“. Hier wachsen keine Wolkenkratzer in den Himmel, vielmehr prägen strahlend weiße Häuserwürfel das Stadtbild. Orientalische Prachtentfaltung findet man in der Sultan Qaboos Moschee mit dem größten Kristalllüster der Welt und in First-Class-Hotels wie dem Sechs-Sterne-Hotel Al Bustan Palace. Ein reizvoller Kontrast dazu ist der alte Souk von Mutrah, auf dem die Händler wie seit Jahrtausenden Weihrauch, Gewürze und Silbergeschmeide anbieten. Unter http://www.omantourism.de stehen weitere Informationen und Inspirationen. Die vielseitigen Landschaften und die reichen Kulturgüter Omans lassen sich auf organisierten Rundreisen, aber auch mit einem Mietauto auf eigene Faust entdecken. Trutzige Festungsanlagen wie die in Nakhal, Barka, Rustaq und Al Hazm sowie die Bienenkorbgräber von Bat und Amlah sind eindrucksvolle Denkmäler, die teilweise zum Unesco-Weltkulturerbe gehören.

In den Wasserstraßen der Wüste

Die Wüste lebt. Das gilt für die Halbwüste Kalahari besonders im April und Mai, wenn die Regenzeit zu Ende ist. Dann führt der in Angola entspringende Okavango große Wassermassen, die bis ins nördliche Botswana vordringen. Dort versickert der drittgrößte Strom des südlichen Afrikas in einem weit verzweigten Netz aus Wasserstraßen mitten in der Wüste und erweckt diese zu neuem Leben. Im Okavangodelta leben rund 122 Säugetierarten, darunter Elefanten, Giraffen, Nashörner und Löwen, sowie 71 Fischarten, 444 verschiedene Vogel- und 64 Reptilienarten. Ob Pirschfahrten, Wanderungen, Vogelbeobachtungen oder Bootstouren – in der Stadt Maun, dem Tor zum Delta, bieten zahlreiche Safariveranstalter ihre Dienste an. Die riesigen Büffelherden lassen sich am besten aus der Vogelperspektive bei einer Flugsafari beobachten. Wer lieber am Boden bleibt, sollte eine Mokoro-Safari mit einem traditionellen Einbaumfloß unternehmen und sich von Guides durch die grüne Wildnis aus Schilf, Palmen und Papyrus rudern lassen. Wer seinen Urlaub gerne komplett von zu Hause aus plant, findet unter http://www.botswanatourism.de hilfreiche Informationen sowie eine Liste deutscher Reiseveranstalter. Botswana ist vergleichsweise wohlhabend und daher ein sicheres Reiseland. Im Norden des Landes, das etwa so groß ist wie Frankreich, reihen sich spektakuläre und artenreiche Landschaften und ausgewiesene Schutzgebiete aneinander: Das Moremi-Wildreservat, den Chobe-Nationalpark sowie die Tsodilo Hills mit ihren uralten Felszeichnungen können Urlauber auch bedenkenlos mit dem Wohnmobil erkunden.

Die innere Uhr auf „Fiji-Time“ stellen

Raus aus der Hektik des Alltags und sich einfach treiben lassen: Wem bei der Urlaubsplanung solche Gedanken kommen, für den ist der Südseearchipel Fiji ein heißer Kandidat für das passende Reiseziel. Die Zeit von Mai bis Oktober gilt als die beste Reisesaison, um das Urlaubsparadies im Südpazifik zu erkunden, denn in dieser Zeit ist das Wetter mild und trocken. Mit einer neuen Flugverbindung von Hongkong auf die Hauptinsel Viti Levu ist Fiji in den vergangenen Jahren ein bisschen näher an Europa herangerückt. Mit einem Stop-over in der asiatischen Metropole lässt sich die reine Flugzeit von circa 20 Stunden angenehm unterbrechen. Wer sich nach der Ankunft auf den gemächlichen Rhythmus der tropischen Inselwelt einlässt, legt seine Armbanduhr ganz schnell ab und stellt seine innere Uhr auf „Fiji-Time“. Dahinter steckt ein Gefühl von Entschleunigung und totaler Erholung: Dafür sorgen sattgrüne Regenwälder, azurblaue Lagunen, weiße Strände und Bewohner, deren Lächeln die Besucher verzaubert. Aktivitäten im, über und unter Wasser sind auf den Fiji-Inseln obligatorisch. Schon Taucherbrille und Schnorchel ermöglichen Einblicke in die farbenprächtige Unterwasserwelt. Taucher finden in der weltweit drittgrößten Öko-Riffwelt zahlreiche Meeresspielwiesen. An Land warten stille Buchten und Strände, die man oft ganz für sich allein hat. Die Palette der Unterkünfte reicht von Backpacker-Hostels über Familienhotels bis hin zu Luxusresorts. Unter http://www.fijime.com gibt es ausführliche Informationen und Tipps rund um die Fiji-Inseln.

In der Heimat des Kängurus

Die schier endlose Weite, die selbstverständliche Freundlichkeit der Menschen und auch die manchmal sengende Hitze gehören zu den unvergesslichen Eindrücken, die Australienreisende nicht mehr vergessen. Bei begrenzter Zeit sollte man sich allerdings vorab entscheiden, welchen Teil des riesigen Kontinents man kennenlernen möchte. Der Bundesstaat Südaustralien etwa vereint bequem die Vielfalt des australischen Kontinents. Die Hauptstadt Adelaide ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Sehenswürdigkeiten und Naturattraktionen des Staates zu erkunden. Gleich im Hinterland liegt beispielsweise das Barossa. Die bekannte und geschichtsträchtige Weinregion produziert einige der erlesensten Weine des Landes. Bei einer Fahrt mit dem Heißluftballon oder einem Helikopterrundflug eröffnet sich ein überwältigender Blick auf das Panorama von Weinbergen und Gebirgszügen. Für Tierliebhaber ist ein Besuch auf Kangaroo Island ein absolutes Muss. Die Insel wird nicht umsonst auch „Zoo ohne Zäune“ genannt: Koalas, Wallabys, Pinguine, Seelöwen – hier können fast alle australischen Tierarten in freier Wildbahn und zugleich aus nächster Nähe beobachtet werden. Auch eine Tour ins Outback darf bei einem Australienurlaub nicht fehlen. Die karge, faszinierende Szenerie aus roter Erde, trockenen Flussbetten und Eukalyptusbäumen können Abenteuerlustige zum Beispiel bei einer Jeepsafari in den Flinders Ranges entdecken. Unter http://www.southaustralia.com erfahren Interessierte mehr über die faszinierende Region – vom roten Outback bis zur Tausende Kilometer langen Küste.

http://www.omantourism.de
http://www.botswanatourism.de
http://www.fijime.com
http://www.southaustralia.com

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