Worüber Frauen lieber schweigen

(rgz). Die Internetforen sind voll von Hilferufen Betroffener, doch kaum eine Frau spricht das Problem direkt an: Intimgeruch ist ein Tabuthema! Oft leidet die Partnerschaft darunter. Intimgeruch kann entscheidend sein über Lust oder Frust. Um jemandem nahe sein zu wollen, müssen wir ihn oder in diesem Fall sie im wahrsten Sinn des Wortes riechen können. Jeder Körper und auch der vaginale Bereich hat einen ganz typischen Eigengeruch. Dieser Eigengeruch, der an sich nicht gut oder schlecht, sondern nur individuell ist, kann allerdings durch Krankheiten seine Charakteristik verändern.

Wenn Bakterien sich zu wohl fühlen

Das gilt insbesondere für den Intimbereich. Wenn es hier zu Problemen kommt, heißt die Schuldige oft „bakterielle Vaginose“. „Sie tritt dann auf, wenn sich zu viele krankheitserregende Bakterien in der Scheide tummeln, was mit einem Anstieg des pH-Wertes einhergeht“, erklärt die Münchner Gynäkologin Dr. Sabine Miltenberger. Jede fünfte Frau erlebe irgendwann einmal in Laufe eines Jahres, dass die Vaginalflora durch Bakterienbefall aus dem Lot gebracht werde, so die Fachärztin.

Ein Schutzfilm für die Vaginalhaut

Diese Mikroorganismen sind es auch, die den typisch unangenehmen Intimgeruch, meist in Verbindung mit einem fischig riechenden Ausfluss, verursachen. „Schuld daran sind die Stoffwechselprodukte der Bakterien, die sogenannten Amine“, erklärt Dr. Miltenberger. Zur Behandlung werden sogenannte bioadhäsive Vaginalgele wie RepHresh sanol eingesetzt. Wie eine derartige Therapie verläuft, kann man online auf www.scheideninfektionen.de nachlesen.
Die Wirkung tritt meist innerhalb kurzer Zeit ein. „RepHresh sanol legt sich wie eine zweite Haut auf die irritierte Vaginalwand. Es sorgt dafür, dass der pH-Wert schnell wieder in einen sauren Bereich geht, in dem sich die Bakterien nicht mehr wohlfühlen“, erklärt Dr. Miltenberger. Mit den Bakterien verschwindet in der Regel auch rasch der von ihnen verursachte unangenehme Geruch.

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