Wohngifte aussperren

(djd). Schadstoffe im Wohnraum können die Gesundheit beeinträchtigen und zur Auslösung von Allergien beitragen. Einen großen Teil dieser Schadstoffe bringen Lösemittel und andere Hilfsstoffe aus Baustoffen, Farben, Wohntextilien und Schutzanstrichen in die eigenen vier Wände. Eine weitere bedeutende Gefahrenquelle ist Schimmel, der sich durch hohe Luftfeuchtigkeit auf der Wandoberfläche bilden kann. Die Sporen des Pilzes können giftig und besonders für allergiegefährdete Menschen problematisch sein. Wie schadstoffarm man wohnt, entscheidet sich unter anderem bereits bei der Auswahl der Bauweise.

Unbehandeltes Holz ohne künstliche Zusätze

Für geringe Emissionen stehen beispielsweise reine Massivholz-Baustoffe. Im Idealfall bestehen sie aus unbehandeltem Holz und werden ohne den Zusatz von Leimen oder Holzschutz hergestellt und verarbeitet. Bei der Massiv-Holz-Mauer etwa sorgen Aluminium-Rillenstifte dafür, dass einzelne Bretterlagen kreuzweise zu einem massiven Wandelement verbunden werden. Dadurch behält das verarbeitete Holz seine natürlichen Eigenschaften. Neben der Schadstoffarmut überzeugt der Baustoff vor allem durch seine Fähigkeit, Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen, zwischenzuspeichern und wieder abzugeben. Neben einem angenehmeren Raumklima trägt dieser Effekt auch dazu bei, die Gefahr von Kondenswasser und die Bildung von Schimmel zu verringern. Mehr Informationen dazu gibt es unter http://www.massivholzmauer.de.

Schadstoffgeprüfte, natürliche Materialien

Damit die positiven Wohneigenschaften der Massiv-Holz-Mauer erhalten bleiben, empfiehlt es sich, auch beim Innenausbau auf schadstoffgeprüfte und natürliche Materialien und Einrichtungen zu setzen. Gut geeignet sind beispielsweise atmungsaktive mineralische Putze oder Lehmputze sowie Mineral- oder Kalkfarben. Dispersions- oder Acrylfarben können dagegen die Wandoberfläche dampfundurchlässig machen, so dass die Massiv-Holz-Mauer ihrer Funktion als Feuchtepuffer unter Umständen nicht mehr nachkommen kann.

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