Wohlergehen von Familien stärken / Neues Forschungsprojekt gestartet

Im Rahmen der Forschungsarbeit werden in den kommenden drei Jahren mit verlässlichen Methoden präzise Daten erhoben und ausgewertet, um daraus eine so genannte Querschnittstudie zu erstellen. Dazu werden mit den Praxispartnern beispielsweise Fragebögen entwickelt. Geplant ist, daraus datenbasierte innovative Handlungsstrategien für Familienzentren zu entwickeln.

„Aktuell liegen noch keine repräsentativen Daten zu Wohlergehen und psychischer Gesundheit der Menschen, die in der der Region leben, vor. Wir sind daher ganz entscheidend auf die Mitarbeit der Bevölkerung angewiesen“, sagte Prof. Dr. Lindert. An der Hochschule gab es am Montag (20. Februar) zum Start des Projektes und Abstimmen der nächsten Schritte ein Treffen mit Vertretern der Verwaltung der Stadt Emden (Fachbereich Gesundheit u. Soziales, Fachdienst Kinder & Familie, Sozial-psychiatrischer Dienst), der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe, sowie von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (Nds. Institut f. frühkindliche Bildung u. Entwicklung).

„Wir sind gespannt, ob es hier einen Bedarf an Familienzentren gibt. Aus anderen Regionen wissen wir, dass Familienzentren entscheidend zur nachhaltigen Förderung der Gesundheit und des Wohlergehens von Familienmitgliedern aller Generationen beitragen“, betonte Professorin Lindert die Bedeutung der Datenerhebung für die Region.

Das Projekt WOGE wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwick-lung gefördert.

Kontakt und weitere Informationen
E-Mail woge@hs-emden-leer.de
Telefon 04921 807-1632

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