Wohin soll sich der Ökolandbau entwickeln?

Ziel der Veranstaltung ist es, einen gemeinsamen Gesprächsrahmen zu schaffen, in dem Forschung und Praxis zusammenarbeiten, um den Ökolandbau zukunftsfähig zu halten. Die Forschung kann in diesem Prozess Verantwortung übernehmen; aber nur im Zusammenspiel aller Akteure können Antworten auf die offenen Fragen zur Zukunft des Biosektors entwickelt werden.

Die DAFA hat dazu das Fachforum „Zukunft des Systems Ökolandbau“ eingerichtet und schlägt vor, die vier IFOAM-Prinzipien – Health, Ecology, Fairness, Care – über Indikatoren zu erfassen. Auf diese Weise lassen sich Defizite im Ökolandbau identifizieren; Forschung und Praxis können so konsequent auf deren Überwindung ausgerichtet werden.

Erste Überlegungen zur Strategie des Fachforums stellt Prof. Dr. Ulrich Hamm (Universität Kassel, Fachgebiet Agrar-und Lebensmittelmarketing) vor. Gemeinsam mit Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen (TU München, Lehrstuhl für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme) und Prof. Dr. Gerold Rahmann (Thünen-Institut für Ökologischen Landbau, Trenthorst) hat er das DAFA-Fachforum initiiert.

Zur Auftaktveranstaltung des Fachforums „Zukunft des Systems Ökolandbau“ am 13. Februar auf der BioFach (13.45 bis 16.45 Uhr, NCC Ost, Ebene 3, Raum Shanghai) sind die unterschiedlichen Akteure und ihre Vorstellungen gefragt: So spricht der Vorstandsvorsitzende des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, aus Sicht von Landwirtschaft, Verarbeitung und Handel über Herausforderungen und Chancen im Ökolandbau. Clemens Neumann vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken nehmen aus Bund- und Ländersicht Stellung. Zur zukünftigen Entwicklung des Ökolandbaus leitet Prof. Dr. Urs Niggli vom Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL) Folgerungen aus wissenschaftlicher Perspektive ab.

Die DAFA ist ein Gemeinschaftsprojekt der deutschen Agrarforschung. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, die Leistungsfähigkeit, die Transparenz und die internationale Sichtbarkeit der deutschen Agrarforschung zu verbessern.

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