WLH präsentierte sich mit umfangreichem Programm an der Langen Nacht der Wissenschaften

Kinderprogramm
Schülerinnen der Abschlussklasse der Fachakademie Sozialpädagogik Fürth hatten für Kinder von 5- 12 Jahren verschiedene Stationen zum Mitmachen aufgebaut.
Begeistert waren die Kinder bei den spannenden Versuchen zu Gange. Eine Gruppe staunte, wie ein hartgekochtes Ei in eine Glasflasche durch Unterdruck hineingesogen wird und überlegte im Anschluss gemeinsam, wie es dort nun wieder heraus zu bekommen sei. Franziska Müller erklärte den interessierten Kindern, wie man mit Blaukrautsaft und verschiedenen Zusatzstoffen (z. B. Waschmittel oder Backpulver) herausfinden kann, ob ein Stoff basisch oder sauer ist. Das Highlight war allerdings die letzte Station der nicht-newtonschen Flüssigkeit. Diese kann man leicht selbst mit Stärke und Wasser anrühren und es war für alle Teilnehmer (auch für die Erwachsenen) verblüffend, wie sich diese Verbindung verhält. Damit zu experimentieren und zu kleckern bereitete den Kindern sichtlich Spaß.

Expertenrunde
In der Expertenrunde diskutierten mit: Dr. Rainer Pfrommer, Vorstand Gesundheit der Diakonie Neuendettelsau, Michael Pflügner, Leiter des Nürnbergstifts und Prof. Dr. Jan Schildmann, Professor für Medizinethik an der WLH. Die Moderation hatte Prof. Jürgen Zerth, Professor für Gesundheitsökonomie an der WLH, inne. Das Publikum beteiligte sich rege.
Die Arbeitsteilung zwischen den verschiedenen Berufsgruppen bspw. im Krankenhaus wurde in der Expertenrunde intensiv diskutiert. Einigkeit bestand, dass diese in Zukunft zunehmen wird und sich deswegen erhöhte Anforderungen an das Prozess- und Qualitätsmanagement ergeben werden. Speziell für die Pflege sah die Runde großes Potenzial, in der sektorenübergreifenden Verantwortung mehr Verantwortung zu übernehmen und Prozesse im Krankenhaus und im Pflegeheim al s auch die Übergänge zwischen den Sektoren zu steuern. Technische Unterstützung kann die Pflege in der Zukunft entlasten, aber primär in manuellen und körperlich anstrengenden Bereichen. Der persönliche Kontakt ist für den Heilungsprozess und das persönliche Wohlbefinden der Gepflegten entscheidend und durch nichts zu ersetzen.

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