Wissenschaftsstandort Dummerstorf feiert 75 Jahre Nutztierforschung

Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe mit einem Festkolloquium am Dienstag, dem 16. September, um 10.00 Uhr, an dem traditionsreichen Wissenschaftsstandort. Die Vertreter der Medien sind recht herzlich eingeladen, die Festveranstaltungen zu begleiten.

„Dummerstorfer Wissenschaftler stellen sich seit 75 Jahren erfolgreich dem ‚Spagat‘, Grundlagenforschung zur Nutztierbiologie und praxisnahe Anwendungsforschung zu vereinen. Als Institut der Leibniz-Gemeinschaft ist das heutige FBN dem Leibniz-Ideal ‚theoria cum praxi‘ und dem damit verbundenem Anspruch an höchste Qualität und Relevanz verpflichtet und steht im weltweiten Wettbewerb um die besten und nachhaltigsten Beiträge zur Lösung globaler Probleme wie der Ernährungssicherung, der Ressourcenschonung sowie des Tier-, Umwelt- und Klimaschutzes“, sagte Institutsvorstand Prof. Manfred Schwerin (Foto) im Vorfeld des Jubiläums. In sechs Instituten erforschen Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen gemeinsam die Grundlagen von Genetik, Fortpflanzung, Ernährung, Verhalten, Wachstum und Entwicklung landwirtschaftlicher Nutztiere, hauptsächlich für Schweine und Rinder.

Erwartet werden zur Festwoche unter anderem der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz MV, Dr. Till Backhaus, der Präsident der Leibniz‐Gemeinschaft, Prof. Dr. Matthias Kleiner, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. (DGfZ), Dr. Otto-Werner Marquardt, der Vorsitzende der Gesellschaft für Tierzuchtwissenschaft (GfT), Prof. Dr. Georg Erhardt und der Präsident des Bauernverbandes MV, Rainer Tietböhl.

Im Rahmen der Festwoche werden in Dummerstorf sechs Veranstaltungen abgehalten, unter anderem die Gemeinsame Vortragstagung der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde und der Gesellschaft für Tierzuchtwissenschaft „Aus der Arbeit der Forschungsstätten für Tierproduktion“, die Jahrestagung der der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde „In der Ära der Genomforschung sind die Phänotypen König – Neue Phänotypen in der Nutztierzucht“ und das Festkolloquium „75 Jahre Dummerstorfer Nutztierforschung – 75 Jahre Forschung für die Praxis“. Auf diesen Veranstaltungen werden zahlreiche Themenfelder und neue Entwicklungen in der Nutztierhaltung diskutiert, die von internationalem Interesse sind. So geht es beispielsweise um Innovationen in der Tierzucht, Konfliktfelder in der Nutztierhaltung und bei der Herstellung von tierischen Lebensmitteln sowie um das Zukunftsfeld der Bioökonomie.

Programm Festwoche – Dummerstorf feiert 75 Jahre Nutztierforschung
16. bis 19. September 2014
Tagungszentrum des FBN Dummerstorf, Wilhelm-Stahl-Allee 2, 18196 Dummerstorf

Dienstag, 16. September 2014

10:00 – 15:00 Uhr
Festkolloquium „75 Jahre Dummerstorfer Nutztierforschung ‐ 75 Jahre Forschung für die Praxis“
10:00 Uhr – Eröffnung und Begrüßung
11:00 Uhr – Wissensbasierte Bioökonomie – Herausforderungen für Deutschland und die Welt
11:45 Uhr – Konfliktfeld Tierproduktion aus ökonomischer Perspektive
13:30 Uhr – Innovation Tierzucht und Tierhaltung
14:15 Uhr – Lösungsorientierte Forschung im Dienste des Landwirts
17:30 Uhr – Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Tierzuchtwissenschaft (GfT)

Mittwoch, 17. September 2014

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. (DGfZ)
09:00 Uhr – Eröffnung und Grußworte
09:45 Uhr – DGfZ‐Vortragsveranstaltung
11:45 Uhr – Preisverleihungen
14:00 Uhr
Gemeinsame DGfZ/GfT‐Vortragstagung „Aus der Arbeit der Forschungsstätten für Tierproduktion“
18:30 Uhr – Mitgliederversammlung der DGfZ
20:00 Uhr – Get together

Donnerstag, 18. September 2014

08:30 – 12:30 Uhr
Fortsetzung der gemeinsamen DGfZ/GfTVortragstagung „Aus der Arbeit der Forschungsstätten für Tierproduktion“

Freitag, 19. September 2014

10:00 – 14:30 Uhr – Festveranstaltung „75 Jahre Dummerstorfer Nutztierforschung“
10:00 Uhr – Eröffnung und Grußworte
10:40 Uhr – Das Forschungsinstitut 1939‐2014 – eine Zeitreise.
11:05 Uhr – Zeitzeugen melden sich zu Wort
12:15 Uhr – Wohin geht die Reise?
12:35 Uhr – Empfang des FBN und der LFA
20:00 Uhr – Standortfest

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an.
Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen, u. a. in Form der Wissenschaftscampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 16.500 Personen, darunter 7.700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,4 Milliarden Euro.

Ansprechpartner
Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN)
Wilhelm-Stahl-Allee 2, 18196 Dummerstorf
Wissenschaftsorganisation Dr. Norbert K. Borowy
Wilhelm-Stahl-Allee 2, 18196 Dummerstorf
T +49 38208-68 605
E borowy@fbn-dummerstorf.de

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