Wissenschaftspreis für Junior-Professor Claus Jacob

Professor Claus Jacob und Dr. Marc Diederich arbeiten seit Jahren gemeinsam daran, Naturstoffe aufzuspüren, die eine pharmazeutische Wirkung, insbesondere gegen Krebserkrankungen, entfalten. Der Fokus ihrer Forschungen liegt dabei vor allem auf Produkten aus heimischen Pflanzen wie Zwiebeln, Knoblauch oder Beeren. Sie könnten der Entstehung von Krebs entgegenwirken oder in Zukunft sogar neue Grundlagen für die Therapie solcher Erkrankungen legen.

Die Stiftung ehrt mit ihrem diesjährigen Preis insbesondere den direkten Bezug der gemeinsamen Forschung zur Großregion: Die grenzübergreifende Zusammenarbeit hat ein europäisches INTERREG-Projekt ermöglicht, das unter dem Namen CORENA („Coopération Régionale sur les Produits Naturels“) seit über einem Jahr an der Erforschung von Naturstoffen für pharmazeutische Zwecke arbeitet. An dem Projekt sind acht industrielle, fünf universitäre und sechs weitere Forschungslaboratorien aus der gesamten Großregion beteiligt. In die Zusammenarbeit eingebunden ist auch das von Professor Dr. Gilbert Kirsch geleitete „Laboratoire d’Ingénierie Moléculaire et Biochimie Pharmacologique“ der Universität Paul Verlaine-Metz in Frankreich. Die Kooperation ist außerdem Motor für ein von Professor Jacob koordiniertes europäisches Marie Curie Netzwerk („RedCat“) zur Ausbildung hervorragender Nachwuchswissenschaftler.

Professor Jacob und Dr. Diederich stammen beide aus der Großregion, in die sie nach zum Teil langjährigen Auslandsaufenthalten, unter anderem in Oxford, Harvard, Leicester, Exeter und Cincinnati, zurückgekehrt sind.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Junior-Professor Dr. Claus Jacob
Pharmazeutische und Medizinische Chemie
Tel. (0681) 302-3129
E-Mail: c.jacob@mx.uni-saarland.de

Pressefoto unter:
<www.uni-saarland.de/pressefotos>

Hinweis für Hörfunk-Journalisten: Sie können Telefoninterviews in Studioqualität mit Wissenschaftlern der Universität des Saarlandes führen, über Rundfunk-ISDN-Codec. Interviewwünsche bitte an die Pressestelle (0681/302-3610) richten.
(idw, 06/2010)

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