Wissenschaftsministerin Schulze gibt Startsignal für DZNE-Neubau in Bonn

Wissenschaftsministerin Schulze hat mit dem traditionellen Spatenstich den Neubau des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) auf dem Bonner Venusberg gestartet. „Das DZNE hat sich zu einer exzellenten Einrichtung entwickelt und betreibt internationale Spitzenforschung. Neurodegenerative Erkrankungen stellen die Gesellschaft vor große Aufgaben“, betonte Schulze beim Spatenstich. „In der DZNE-Forschung steckt großes Potential, diese Herausforderungen effizient meistern zu können.“

Der Neubau ist mit rund 16.000 Quadratmetern Nutzfläche und Baukosten in Höhe von circa 110 Millionen Euro eines der größten Forschungsgebäude, die derzeit in Nordrhein-Westfalen entstehen. Die Kosten werden zu 77 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen und zu 23 Prozent aus Bundesmitteln getragen. In den insgesamt drei zusammenhängenden Gebäuden sollen ab Ende 2015 über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten.

Das DZNE wurde vor fast genau vier Jahren in Bonn gegründet. Es erforscht die Ursachen von Erkrankungen des Nervensystems wie der Alzheimer-Demenz oder Parkinson-Krankheit und entwickelt Strategien zur Prävention, Therapie und Pflege. An seinen bundesweit neun Standorten zählt das DZNE rund 700 Mitarbeiter, davon alleine 330 in Bonn. Derzeit sind die Bonner Wissenschaftler in angemieteten Räumlichkeiten unter anderem bei ihren Kooperationspartnern wie der Universität Bonn, dem Forschungszentrum „caesar“ und dem Bundesministerium für Arzneimittelforschung untergebracht. Der Neubau wurde unter anderem notwendig, da das DZNE immer mehr hochkarätige nationale und internationale Forscherinnen und Forscher nach NRW lockt, ungefähr ein Drittel kommen aus dem Ausland.

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