Wissenschaftlich fundiert und doch praxisnah

Symposium am 26. Oktober 2011 in Berlin diskutiert aktuelle Themen der Ärzteausbildung

Wie sieht das beste Medizinstudium aus? Wie hat sich die Lehre entwickelt, seitdem der Pädagoge und Wissenschaftler Abraham Flexner, seinen wegweisenden „Flexner-Report“ zur medizinischen Lehre veröffentlichte?
Aktuelle Fragen des Medizinstudiums vor historischem Hintergrund sind Thema des Symposiums „Wissenschaftliche Medizinerausbildung – 100 Jahre nach Flexner“ am 26. Oktober 2011 in Berlin. Es findet von 11 bis 17 Uhr im Kaiserin-Friedrich-Haus, Robert-Koch-Platz 7, statt. Interessierte Teilnehmer sind herzlich eingeladen.

„Für Abraham Flexner baute die Medizin und ihre Lehre auf der naturwissenschaftlichen Forschung auf“, sagt Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann, Präsident des Medizinischen Fakultätentages. Dieses Prinzip habe erst den beispiellosen Wissenszuwachs ermöglicht und somit zur Verdopplung der Lebenszeit beigetragen.

Internationale Standards der medizinischen Lehre

Vor 100 Jahren hat Abraham Flexner die Ausbildung in der Medizin analysiert und in seinem „Flexner-Report“ wissenschaftliche Standards formuliert. Flexner hat sich bei seinen Forderungen an der Ausbildungssituation in Europa, insbesondere an Deutschland orientiert, wo das Medizinstudium im Gegensatz zur USA schon damals nur an Universitäten stattfand. Der Report hat einen gewaltigen Einfluss auf die Situation in USA gehabt. Die Medizinerausbildung wurde völlig reformiert und standardisiert. Diese Pionierleistung hat eine beispiellose weltweite Bewegung ausgelöst, die auch heute noch die Medizinerausbildung nachhaltig prägt.

Das Symposium befasst sich mit der aktuellen Diskussion, wie junge Mediziner möglichst optimal an ihre spätere Tätigkeit herangeführt werden und wissenschaftliche Grundlagen erlernen, damit sie ihre späteren Tätigkeiten auf höchstem Niveau ausüben können. Renommierte Vertreter der Hochschulmedizin und des Wissenschaftskollegs zu Berlin sowie Experten aus dem In- und Ausland befassen sich mit den Fragen: Welche Voraussetzungen müssen bestehen, damit langfristig die medizinische Ausbildung am besten funktioniert? Welche Maßnahmen sind zur Qualitätssicherung von Promotionen und Habilitationen in Deutschland notwendig? Hilft der Blick in andere Länder?

Die Teilnahme an dem Symposium ist kostenfrei.

Programm und Anmeldung unter:

Ansprechpartnerin:
Verena Wirwohl, Ass. iur.
MFT Medizinischer Fakultätentag der Bundesrepublik Deutschland e. V.
Alt-Moabit 96, 10559 Berlin
Tel: 030/6449 8559-15, Fax: -11, E-Mail: wirwohl@mft-online.de

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