Wissenschaft und Forschung sind Basis für erfolgreiche Gesundheitswirtschaft in NRW

Nordrhein-Westfalen hat europaweit die höchste Dichte an medizinwissenschaftlichen Einrichtungen mit einer enormen Vielfalt medizinischer Expertise. Es ist einer der stärksten Wirtschaftsstandorte für Unternehmen der Medizin und Medizintechnik sowie angrenzender Wirtschaftszweige in Deutschland.

„Die Gesundheitswirtschaft in NRW ist mit jährlich rund 55 Milliarden Euro Umsatz und Arbeit für weit mehr als eine Million Menschen Vorreiter. Dazu trägt auch die hervorragende wissenschaftliche Basis in der Gesundheitsforschung bei: Sieben medizinische Fakultäten, sechs Universitätskliniken, rund 80 Lehrkrankenhäuser und mehr als 50 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen leisten eine qualitativ hochwertige Arbeit, um die Möglichkeiten in der medizinischen Versorgung nachhaltig zu verbessern“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Dies gilt auch für den Bereich der innovativen Medizin, in dem innovative Verfahren für die Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation entwickelt werden. Der schnelle Transfer von Forschung in die Versorgung trägt dazu bei auch in Zeiten des demografischen Wandels die Lebensqualität zu verbessern und die soziale Teilhabe zu erhalten.

Davon profitiert auch die Wirtschaft: Neben einigen Großunternehmen ist die Betriebsstruktur der Medizinwirtschaft in Nordrhein-Westfalen stark von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt. Unter ihnen finden sich zahlreiche nationale und internationale Marktführer.

Die medizinische NRW-Forschungslandschaft in Zahlen:

Hochschul- und Forschungslandschaft

• 32.000 Studierende der Humanmedizin/ Gesundheitswissenschaften
• 18 Universitäten und Hochschulen mit Studiengängen in E-Health, Life Sciences,
Medizintechnik
• 12 Universitäten und Hochschulen mit Studiengängen im Gesundheits- und
Pflegemanagement

UNIVERSITÄTSKLINIKEN UND LEHRKRANKENHÄUSER

• Universitätskliniken und Medizinische Fakultäten an 7 Standorten (Aachen, Bochum,
Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln, Münster)
• ca. 80 Lehrkrankenhäuser

NICHT-UNIVERSITÄRE FORSCHUNGSEINRICHTUNGEN

• 3 Leibniz-Institute
• 4 Max-Planck-Institute
• 8 Fraunhofer-Einrichtungen mit medizinischen Themenschwerpunkten
• 22 Lebenswissenschaftliche Sonderforschungsbereiche

Quelle: Cluster Innovative Medizin.NRW

Auch die Zahl der Studierenden in den Fächern Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften ist gestiegen. Rund 32.000 Studierende waren im Wintersemester 2014/15 in diesen Fächern eingeschrieben. Dies sind 4,4 Prozent aller Studierenden im Land. Im Vergleich zum Wintersemester 2013/14 war dies ein Anstieg um 7,9 Prozent.

Diese gliedern sich wie folgt auf:

Humanmedizin: 57,1 Prozent
Gesundheitswissenschaften: 33,2 Prozent
Zahnmedizin: 9,7 Prozent

Quelle: IT.NRW

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