Wissen schafft Verständnis: 5. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit

Jeder vierte Berliner hat einen Migrationshintergrund. Was dies für den Umgang mit psychischen Erkrankungen bedeutet, wie Kulturen das Verständnis von seelischer Gesundheit prägen und ob es bei der Behandlung von psychisch erkrankten Menschen mit Migrationshintergrund mehr zu beachten gibt als die eventuell bestehende Sprachbarriere – darum geht es bei zahlreichen Angeboten dieser Aktionswoche. In andere Veranstaltungen wird eine Brücke zwischen Forschung und Praxis geschlagen: Erkenntnisse aus der Wissenschaft werden aufgegriffen und treffen auf den Alltag im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Psychiatrische und psychosoziale Einrichtungen stellen im Rahmen von Tagen der offenen Tür oder Workshops ihre Therapie- und Rehabilitationsangebote vor. Die Selbsthilfe bietet Austausch und offene Sprechstunden an.

Bei der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Auftaktveranstaltung „Wissen schafft Verständnis: Forschung für unsere seelische Gesundheit“ am 10. Oktober werden in kurzen und für Laien wie für Fachleute informativen Beiträgen die Fragen diskutiert: Welche neuen Erkenntnisse gibt es zu den Ursachen psychischer Erkrankungen und ihrer Prävention? Welche neuen Behandlungsmöglichkeiten? Was wurde in der Forschung bisher erreicht und wo besteht weiterer Forschungsbedarf?

Die Aktionswoche zur Aufklärung über psychische Erkrankungen findet jährlich rund um den 10. Oktober, dem Welttag der seelischen Gesundheit, statt. Sie ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Berliner Veranstaltungskalenders und mit jährlich 100 beteiligten psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen zu einem Highlight der Informationsarbeit zu den Themen der seelischen Gesundheit geworden.

Das Programm zur Berliner Woche der Seelischen Gesundheit: . Der Besuch der Veranstaltungen ist in der Regel kostenlos.

Der Berliner Woche der Seelischen Gesundheit ist eine Initiative des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), dem Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK), dem Berliner Bündnis gegen Depression, den Berliner Alexianer Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie sowie den Psychiatrie-Koordinatoren der Bezirke. Unterstützt und gefördert von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz.

Kontakt:
Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin
Ansprechpartner: Fr. Wiebke Ahrens; ahrens@seelischegesundheit.net, Tel. 030 /240 477 214
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