Wild auf dem Grill

(djd). Wenn schönes Wetter dazu einlädt, den Tag im Grünen zu verbringen, zieht der Duft von gegrillten Leckereien durch Gärten und Parks. Würstchen, Steaks und Koteletts gehören zu den Klassikern auf dem Rost. Sie müssen allerdings nicht immer vom Schwein, Rind oder Geflügel stammen.

Regionale Herkunft ist wichtig

„Grill mal was Besonderes“, rät beispielsweise Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) allen Freunden der feurigen Garmethode. Frisches Wildbret ist eine schmackhafte Alternative zu Grillwürstchen und Spießchen. Die Wildtiere aus dem Wald ernähren sich ausschließlich von frischen Kräutern, saftigen Knospen und allem, was Mutter Natur zu bieten hat. Eine gesunde Ernährung, welche die Verbraucher beim Wildbret schmecken und zu schätzen wissen. Dies bestätigten zumindest 80 Prozent der Bundesbürger, die vom DJV in einer repräsentativen Studie befragt wurden. 50 Prozent der Befragten legen dabei Wert auf den regionalen Bezug und kaufen ihr Wildbret beim Jäger oder Metzger vor Ort. Auf http://www.wild-auf-wild.de gibt es neben Rezepten auch eine Postleitzahlensuche nach regionalen Anbietern.

Vitaminreich und fettarm

Grillen lassen sich Rippchen, Steaks, Würstchen und Filets von Rehwild, Rotwild oder Wildschwein. Einfaches Marinieren mit Olivenöl, Kräutern oder Zitrone genügt und sorgt für einen leckeren und sommerlichen Geschmack. Aufwendiges und tagelanges Einlegen gehört dabei längst der Vergangenheit an. Das Logo „Wild aus der Region“ garantiert gute Qualität, denn es wird nur an Wildbret aus heimischen Wäldern verliehen.

Das Fleisch ist cholesterin- und fettarm, aber reich an Vitaminen und wichtigen Omega-3-Fettsäuren. „Wildfleisch kann genauso einfach zubereitet werden wie Fleisch von Zuchttieren, und über den feinen Geschmack werden viele überrascht sein“, erklärt Torsten Reinwald. Unter http://www.youtube.com/DJVJagdschutzverband machen Wildexperten Appetit auf Rehfleischspieße auf Rosmarin oder Rehbratwürste.

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