Wie wirkt eine Eigenbluttherapie bei Haarausfall?

Haarausfall

Haarausfall ist weitaus mehr als nur ein kosmetisches Problem. Mit dem Verlust der Haare kann sich nicht jeder abfinden und in manchen Fällen endet Haarausfall sogar in einer Depression. Männer sind ebenso davon betroffen wie Frauen, die dieses Problem sehr häufig in den Wechseljahren trifft. Zum Glück gibt es heute unterschiedliche Möglichkeiten, um wieder volles Haar zu bekommen. Eine Option ist eine Haartransplantation, eine andere eine erfolgversprechende Therapie mit dem eigenen Blut.

Wie funktioniert die Eigenbluttherapie?

Eine Eigenbluttherapie bei Haarausfall ist einfach, relativ schmerzfrei und natürlich. Dies zeichnet diese besondere Therapie aus, die für Frauen ebenso infrage kommt wie für Männer, die deutlich häufiger von Haarausfall betroffen sind. Im Mittelpunkt dieser Therapie steht das eigene Blutplasma, das für die Kopfhaut wie eine Art Energydrink wirkt. Das Plasma stimuliert das Wachstum der Haarzellen, die nach der Therapie wieder sprießen. Für die Therapie wird dem Patienten Blut abgenommen, was anschließend zentrifugiert wird. Auf diese Weise wird das wertvolle Blutplasma mit seinen Blutplättchen, den wichtigen Wachstumsfaktoren, Proteinen, Vitaminen, Mineralien und Zytokinen gewonnen. 

Die Haare wachsen wieder

Nachdem das Blutplasma gewonnen wurde, wird es an mehreren Stellen mit einer sehr feinen Nadel in die Kopfhaut injiziert. Notwendig sind zwischen vier und sechs Sitzungen, die jeweils in einem Abstand von zwei Wochen stattfinden. Dort, wo das Blutplasma injiziert wurde, wachsen wieder neue Haare und der Haarausfall lässt sich so effektiv hinauszögern. Der Unterschied zwischen dem „vorher“ und dem „nachher“ ist deutlich zu sehen: Das Haar wird dichter, es ist gesund und wächst besser.

Für wen eignet sich die Therapie?

Die Therapie mit Eigenblut für volleres gesundes Haar ist sowohl vom Hauttyp als auch vom Alter des Patienten unabhängig. Mit der Plasmatherapie können Patienten behandelt werden, die an einem genetischen bedingten und damit vererbten Haarausfall leiden. Erfolgreich ist die Therapie mit dem eigenen Blutplasma zudem beim sogenannten kreisrunden Haarausfall oder nach einer Hormontherapie. Die ersten Ergebnisse sind bereits nach drei Monaten sichtbar und die einzige Nebenwirkung der Therapie ist, dass bei lichtem Haar die Einstiche der Spritze einen Tag lang sichtbar sind.

Erfolgreich bei genetisch bedingtem Haarausfall

Es ist vor allem der geerbte Haarausfall, der besonders Männern seelisch zu schaffen macht. Die Ursache für diese genetische Veranlagung ist eine Überempfindlichkeit gegenüber Dihydrotestosteron, kurz DHT genannt. Dieses DHT reduziert die Haarfollikel und in der Folge fallen die Haare schneller aus. Eine Eigenbluttherapie kann diesen Prozess stoppen und die Zellen so stimulieren, dass die Haare wieder wachsen können. Bei Männern sind die berühmten Geheimratsecken die ersten Anzeichen für den erblich bedingten Haarausfall, aus denen sich im schlimmsten Fall eine komplette Glatze entwickeln kann.

Die Gründe für Haarausfall sind vielfältig, aber mit der Plasmatherapie gibt es ein wirksames Mittel, um den Ausfall der Haare zu stoppen. Die Therapie mit Eigenblut verhindert nicht nur den Haarausfall, zugleich regt das Blutplasma mit seinen wertvollen Eigenschaften die Haarzellen an, wieder Haare zu produzieren. Bei Frauen, die meist in den Wechseljahren hormonell bedingt unter Haarausfall leiden und bei Männern, die den Verlust der Haare oftmals erben, lohnt sich die Eigenbluttherapie. Sie können sich anschließend wieder über volles Haar freuen.

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