Wie unser Gehirn das Hören ermöglicht: Fünfte internat. Konferenz zum Hörcortex in Magdeburg

Es ist bereits die fünfte internationale Konferenz, die zum Hörcortex stattfindet. Dieses Jahr haben sich über 270 Forscher aus 22 Ländern in Europa und außerhalb – darunter Australien, China, Indien, Israel, Japan, Kanada, Mexiko, USA – angemeldet. Das LIN hat diese Veranstaltungsreihe 2003 ins Leben gerufen und sich damit weltweit einen Namen gemacht. Nun ist die Konferenz zum dritten Mal zu Gast in der Elbestadt. Das erhöht weiter die internationale Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandortes und unterstreicht die Exzellenz der hier ansässigen Hörforschung.

Die Konferenz ermöglicht den Austausch der Forscher, die sich mit dem Hörcortex von Menschen und Tieren beschäftigen, und bringt Naturwissenschaftler mit Medizinern zusammen. Vor allem die Verknüpfung von human- und tierexperimentellen Forschungsansätzen ist für die Wissenschaftler wichtig. Sie bekommen einen Einblick in den Aufbau und die Funktionsweise des Hörcortexes bis hin zum Sprachverstehen und dem Zusammenspiel mit anderen Sinnen. Dieses Grundlagenwissen stellt eine wichtige Voraussetzung zur Entwicklung von neuen Therapien zur Linderung von Hörschäden dar, wie beispielsweise Tinnitus.

Die Förderung der Hörforschung ist elementar, denn die Verbreitung von Hörschäden oder Taubheit und den damit verbundenen kommunikativen, sozialen und gesellschaftlichen Problemen wird häufig unterschätzt. Deshalb unterstützen auch die Deutsche Forschungs-gemeinschaft, das Office of Naval Research Global, das Center for Behavioral Brain Sciences sowie zahlreiche Firmen die Ausrichtung der Konferenz finanziell.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: .

Das Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg ist ein Zentrum für Lern- und Gedächtnisforschung.

LIN-Ansprechpartner:
Prof. Dr. Frank Ohl
Tel.: +49-391-6263-95481
E-Mail: frank.ohl@lin-magdeburg.de

Tagungsbüro:
Carola Kolouschek
Tel.: +49-160-7102210
E-Mail: org@auditory-cortex.de

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