Wie sollen angehende Sportstudierende auf Eignung „getestet“ werden?

Auch die Frage nach der Anerkennung von Ersatzleistungen (z. B. verbandliche Lizenzen der Mitgliedsverbände des Deutschen Olympischen Sportbundes, Vorliegen des Deutschen Sportabzeichens) spielen dabei eine Rolle. Das Symposium findet am Freitag, dem 26. April von 9.30 bis circa 13 Uhr, in der Tagungsstätte des Landessportbundes Hessen in Frankfurt statt.

Sport-Eignungstests gibt es schon seit genau 100 Jahren, als der Lehrbetrieb an der Deutschen Hochschule für Leibesübungen im Juni 1920 in Berlin aufgenommen wurde. An den meisten Standorten haben sich bis heute verschiedene Testformate etabliert. Trotzdem sind Sport-Eignungstests aber nach wie vor umstritten – ganz aktuell z. B. durch die Tatsache, dass zunehmend sogenannte Quereinsteiger an die Schulen gelangen, ohne jemals das Fach Sport studiert, geschweige denn eine sogenannte Eignungsprüfung absolviert zu haben. Ist das „gerecht“ gegenüber denen, die bei einem Eignungstest durchfallen?

Bei dem Symposium werden zunächst Impulse aus anderen Studienfächern (z. B. Medizin) vorgetragen; daran schließt sich ein Block mit „Plädoyers und Positionen“ an, bei dem auch ein Vertreter von „Sportstudenten Deutschland“ genauso zu Wort kommt wie Staatssekretär Jan Benedyczuk (Saarbrücken) als Vorsitzender der Kommission Sport der Kultusministerkonferenz. Die Veranstaltung schließt mit dem „Versuch einer Tagesresolution“ u. a. mit Beteiligung von Prof. Dr. Ansgar Schwirtz (München), dem Präsidenten der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs).

Anmeldungen zum Symposium sind ab sofort möglich unter E-Mail: . Weitere Informationen mit dem detaillierten Programm sind im Internet abrufbar unter: http://www.fakultaetentag-sportwissenschaft.de

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