Wie Mütter und Väter ticken – Tagung zu den neurobiologischen Grundlagen und Folgen von Elternliebe

Kaum eine Emotion ist so stark wie die Liebe von Eltern für ihr Kind. Doch welche neurobiologischen Prozesse spielen hier eine Rolle und wie werden diese vom Kind selbst beeinflusst? Welche Folgen haben Erfahrungen im frühen Kindesalter für die Entwicklung von Fähigkeiten zur Stressbewältigung oder für das Risiko, später an psychiatrischen Erkrankungen wie Depression oder Schizophrenie zu erkranken? Können frühe Traumatisierungen durch Missbrauch oder eine fehlende Elternbindung zu hoher Gewaltbereitschaft im Alter beitragen?

Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der Regensburger Konferenz. Die Tagung, die von der Regensburger Universitätsstiftung Hans Vielberth und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt wird, knüpft damit an vier erfolgreiche Veranstaltungen in Bristol (1999), Montreal (2003), Boston (2007) und Edinburgh (2010) an.

Die englischsprachigen Vorträge der Regensburger Konferenz decken eine große Bandbreite an Fachgebieten ab. So stehen neben der Evolution von Muttergefühlen bei Mensch und Tier auch psychologische Aspekte der Eltern-Kind-Beziehung in der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt im Zentrum.

Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich zur Tagung eingeladen.

Weiterführende Informationen und das Programm zur Tagung unter:
www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/nat_Fak_III/ParentalBrain2013/intro.htm

Ansprechpartnerin für Medienvertreter:
Prof. Dr. Inga Neumann
Universität Regensburg
Institut für Zoologie
Tel.: 0941 943-3053/3055
Inga.Neumann@biologie.uni.-regensburg.de

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