Wie gelingt es, das Vertrauen in regionale und globale Wertschöpfungsketten zu steigern?

Die diesjährige Konferenz, zu der das ZNU gut 150 Führungskräfte rund um die Ernährungs- und FMCG-Branche erwartet, richtet in diesem Jahr den Fokus auf das Thema „Vertrauen in die Wertschöpfungskette“. Wie lässt sich dieses Vertrauen auf regionaler und globaler Ebene steigern? Welche Chancen und Grenzen bieten hierbei Zertifizierungssysteme und was lässt sich bereits durch einen ganz persönlichen Vertrauensvorschuss erreichen? Und: Welche Rahmenbedingungen braucht es, um ein vertrauensvolleres Miteinander zu stärken?

Die ZNU-Konferenz wird von zwei hochkarätigen Keynote-Speakern eingeleitet. Zum einen wird der ehemalige Bundesminister Prof. Dr. Klaus Töpfer über aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen und Rahmenbedingungen berichten. Zum anderen wird der Abenteurer und Klimaforscher Arved Fuchs über das Thema „Klimawandel – Chancen und Risiken“ referieren, um die Notwendigkeiten der Kooperation am Beispiel Klimawandel zu demonstrieren.

Wie in jedem Jahr diskutieren Topvertreter von Hersteller- und Handelsseite. Florian Schütze (Lidl), Guido Wolf (Ültje) und Andreas Schindler (Don Límon) berichten über das globale Vertrauen in die Kette. Die regionale Perspektive wird von Markus Buntz (Bünting) und Josef Stitzl (Hochland) beleuchtet. Die Branchenvertreter stellen Ihre vertrauensbildenden Konzepte rund um gesellschaftlich relevante Themen wie u. a. Tierwohl, Gentechnikfreiheit, Vermeidung von Lebensmittelabfällen, aber auch ihr Engagement im Ursprung oder glaubwürdige Anspruchsgruppen-Kommunikation vor.

Im Rahmen der Konferenz wird zudem die „Arena für nachhaltige StartUps“ stattfinden. Hier bietet das ZNU jungen Unternehmen die Gelegenheit, sich vor einem großen Fachpublikum zu präsentieren. In diesem Jahr stellt Karolin Trockels ihre „Glücksmoment GmbH“ vor, in der sie hochwertige Bioprodukte herstellt. Verena Bahlsen erläutert mit ihrem Unternehmen „HERMANN´S“, warum Bahlsen ein Ökosystem baut. Der Verein „EinDollarBrille e.V.“ zeigt auf, wie Menschen mit Sehbehinderung eine neue Lebensperspektiven erhalten können.

Ob etablierte Unternehmen oder StartUps, ob auf regionaler oder globaler Ebene, dass Thema Vertrauen spielt im Rahmen einer nachhaltigen Unternehmensführung eine elementare Rolle – und dies entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Weitere Informationen finden Sie unter www.uni-wh.de/znu oder direkt bei Frau Alicia Seifer (znu@uni-wh.de, 02302 926-545)

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.400 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Das ZNU – Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung ist ein anwendungsorientiertes Forschungsinstitut innerhalb der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Als Nachhaltigkeitsinitiative von Wirtschaft und Wissenschaft arbeitet das ZNU in den Bereichen Forschung, Lehre, Weiterbildung und Konferenzen daran, Nachhaltigkeit für Führungskräfte von heute und morgen greifbar zu machen und für die Chancen Nachhaltiger Unternehmensführung zu begeistern.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft

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