Wie Fledermäuse mit den Ohren sehen

Das Gehör der Fledermäuse, ihr wichtigstes Sinnesorgan, ist auf die präzise und hochsensitive Wahrnehmung von Echoortungssignalen spezialisiert. So können die nachtaktiven Tiere selbst in dunklen Höhlen ohne Probleme navigieren und Beute orten. Fledermäuse nutzen vielfältige evolutionäre Entwicklungen um unterschiedlichste sinnesökologische Nischen zu besetzen.
Prof. Dr. Manfred Kössl vom Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaften an der Goethe-Universität wird in seinem Vortrag die neurobiologischen Mechanismen, die für die Echoortung der Fledermäuse notwendig sind, allgemein verständlich darstellen. Gleichermaßen wird er aufdecken, dass diese Mechanismen auch für das menschliche Hören und unsere Sprachwahrnehmung ein spannendes Modellsystem darstellen.
Mit dem Vortrag setzt das Interdiziplinäre Zentrum für Neurowissenschaften Frankfurt seine öffentliche Vortragsreihe mit allgemeinverständlichen Präsentationen zu aktuellen, neurowissenschaftlichen Themen fort. Alle Interessierten sind herzlich zu Vortrag, Diskussion und einem anschließendem Umtrunk eingeladen.
Zeit: Montag, 28. Juni 2010, 18.15 Uhr
Ort: Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main, Haus 22, Hörsaal I, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt
Die Veranstaltung wurde zur Zertifizierung als Weiterbildung bei der Landesärztekammer Hessen und beim Institut für Qualitätsentwicklung Hessen (Lehrerfortbildung) angemeldet.
Frankfurt am Main, 14. Juni 2010

Für weitere Informationen:
Dr. Gabi Lahner
Interdiziplinäres Zentrum für Neurowissenschaften Frankfurt
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt
Fon: (0 69) 63 01 – 60 21
Fax: (0 69) 63 01 – 47 82
E-Mail: lahner @em.uni-frankfurt.de
Internet: www.izn-frankfurt.de

Ricarda Wessinghage
Recht/Öffentlichkeitsarbeit/Presse
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon: (0 69) 63 01 – 77 64
Fax: (0 69) 63 01 – 8 32 22
E-Mail: ricarda.wessinghage@kgu.de
Internet: www.kgu.de
(idw, 06/2010)

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