Wie die Ernährungsumstellung mit Genuss funktioniert – Tipps, Tricks und kein Verzicht

Ernährungsumstellung

Ernährungsumstellung bringt den Erfolg beim Abnehmen. Viele Menschen sind unzufrieden mit ihrem Gewicht, verzweifeln an Diäten oder erlegen sich selbst Verzicht auf – dennoch bleibt der Erfolg aus. Schuld daran sind typische Fehler, die jedem unterlaufen können. Wer sie kennt und die passenden Lösungen weiß, gelangt hingegen mit etwas Geduld überraschend einfach ans Ziel.

Unzufriedenheit mit dem Gewicht durch Gewohnheiten ändern

In einer aktuellen Studie von ZAVA zeichnet sich ein trauriges Bild ab: Ein Großteil der deutschen Bevölkerung ist unzufrieden mit dem eigenen Gewicht und der Figur. Viele verzichten sogar aus Scham auf Unternehmungen, Zeit mit Freunden und Sex. Der Wunsch nach einer schlankeren Linie reicht so weit, dass einige positive Faktoren in ihrem Leben aufgeben würden, um abzunehmen. Nach gescheiterten Diäten und Sportversuchen kommt hierzu die Frustration, die Situation scheinbar nicht verändern zu können. Ein typischer Fehler und direkt mit der Unzufriedenheit und gefühlten Hilflosigkeit verbunden ist es, zu schnell zu viel zu wollen. Anstelle einer langfristigen und schrittweisen Umstellung von Ernährung und Fitness wollen viele Menschen die schnelle Lösung und ändern abrupt zu viel. Motivation, Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen werden dadurch auf eine harte Probe gestellt, an der sie oftmals scheitern. Nicht zuletzt aus diesem Grund gewinnen Abnehmmedikamente zunehmend an Beliebtheit. Versprechen sie doch, ohne Aufwand und in kurzer Zeit sichtbare Erfolge.

Mit Geduld und kleinen Veränderungen funktioniert die Umstellung der Ernährung dennoch einfacher, gesünder und nachhaltiger. Für den Anfang reicht es aus, eine einzige Mahlzeit zu verändern. Wer beispielsweise mit Chia-Pudding, einem großen Smoothie, Vollkornbrot oder einem Gemüse-Omelett in den Tag startet, hat damit einen guten Grundstein gelegt. Bis das ausgewogene Frühstück zur Gewohnheit wird, vergeht allerdings einige Zeit. Durchschnittlich 66 Tage sind nötig, damit die Änderung zu einem festen und automatisierten Bestandteil des Alltags wird und nicht mehr ungewohnt oder aufwendig erscheint. Danach kann der nächste Schritt erfolgen, indem das Mittagessen ausgewogener gestaltet wird. Auf diese Weise haben Körper und Geist Zeit, sich anzupassen und wortwörtlich auf den Geschmack zu kommen. Denn auch dieser muss sich verändern, damit die vollwertige Ernährung nicht als Verzicht oder Einschränkung empfunden wird.

Mit einfachen Tipps und Tricks mehr erreichen

Bereits täglich mehr zu trinken hilft dabei, weniger zu essen und steigert das Wohlbefinden. Vor und zu den Mahlzeiten sollten kalorienarme Getränke gehören. Sich mit einem Trinkalarm daran zu erinnern ist oftmals nötig, um die Trinkmenge nachhaltig zu erhöhen, bis eine Gewohnheit daraus geworden ist. Wer zusätzlich auf nichts verzichtet und keinen Hunger leidet, schafft die besten Voraussetzungen für das gesunde und nachhaltige Abnehmen. Die Pizza muss nicht vollständig vom Speiseplan gestrichen werden, solange davor ein großer Salat, eine große Portion Rohkost oder ein grüner Smoothie verzehrt werden. Dadurch ist der Magen gefüllt, die Nährstoffzufuhr verbessert und die aufgenommene Kalorienmenge erheblich reduziert.

Ein weiterer typischer Fehler bei Abnehmversuchen ist die vermeintlich fehlende Zeit. Vollwertige Mahlzeiten zuzubereiten, erscheint aufwendig und zeitraubend. Durchdachtes Meal Prep beweist das Gegenteil. Durch die Vorbereitung mehrerer Mahlzeiten lassen sich Zeit, Geld und Aufwand sparen. Steht das Essen bereits fertig im Kühlschrank, verlieren Convenience-Produkte an Reiz. Auch bei dem Vorkochen und Vorbereiten ist es wiederum eine Frage der Zeit und der Gewöhnung, bis es ein fester Bestandteil des Alltags ist. Ist dieser Schritt geschafft, wird in der Folge vieles leichter.

Nach oben scrollen