Wie baut man eine Wohnung für Senioren barrierefrei um?

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Das Leben in den eigenen vier Wänden

Jeder Mensch altert und ist irgendwann an dem Punkt angekommen, an dem es um die Entscheidung geht, ob man ins Heim geht oder Zuhause seinen Ruhestand genießt. Nicht immer kann man diese Entscheidung alleine treffen; manchmal nehmen einem Krankheiten die Möglichkeit. Doch ist man körperlich und geistig noch fit, entscheiden sich die meisten älteren Menschen dafür, Zuhause zu bleiben. Obwohl sie ihren Alltag noch alleine bewältigen können, gibt es einige Dinge, die bei einer Senioren-Wohnung beachtet werden sollten. So sorgt man für einen sicheren und unkomplizierten Alltag.

Unterstützung und Hilfe annehmen

Wichtig für Senioren ist es, Hilfe anzunehmen. Wenn Sie dazu in der Lage sind, weiterhin allein Zuhause zu leben, ist das ein großes Glück. Trotzdem sollten sie über die Möglichkeit nachdenken, regelmäßig einen Pfleger oder ein Familienmitglied nach dem Rechten schauen zu lassen. Außerdem kann man einige Aufgaben des Alltags abgeben, die viel Energie verlangen. Dazu gehört zum Beispiel das Einkaufen. Auch beim Umbau des Zuhauses in eine seniorengerechte Wohnung muss man sich Hilfe suchen.

Das Badezimmer

Ein wichtiger Teil, der beim Ablauf des Umbaus weit vorne stehen sollte, ist das Badezimmer. Hier passieren häufig Unfälle, wenn ältere Menschen zum Beispiel in der Badewanne ausrutschen. Es wird empfohlen, wenn es gegebenenfalls eine Badewanne gibt, diese in eine Dusche umzubauen. So werden Stolperfallen entfernt und die Rutschgefahr reduziert. Damit die Badewanne umgebaut werden kann, sollte man sich an eine professionelle Firma wenden. Diese übernimmt die Aufgabe und bereits nach kurzer Zeit steht dem Senioren eine neue Dusche zur Verfügung.
Des Weiteren sollten im Badezimmer Matten oder geeignete Badezimmer-Teppiche ausgelegt werden. Diese sorgen ebenfalls dafür, die Gefahr des Ausrutschens zu reduzieren.

Stolperfallen beseitigen

Nicht nur das Badezimmer birgt Gefahren. Auch im restlichen Haus oder in der restlichen Wohnung verstecken sich einige Fallen, die ein ernst zu nehmendes Risiko darstellen. Diese Fallen können zum Beispiel kleine Stufen sein, die in ein anderes Zimmer führen. Auch schlecht sichtbare Kanten und Ecken von Tischen und anderen Möbelstücken können zu einer Gefahr werden. Dasselbe gilt für Kabel vom Fernseher oder anderen elektronischen Geräten. Diese können schnell übersehen werden und zu einem Sturz führen.

Höhen bewältigen

Wie bereits angesprochen sollte das Treppensteigen im besten Falle vermieden werden. Wenn es sich um eine Erdgeschosswohnung handelt, die für einen Senioren barrierefrei umgebaut werden soll, stellt dies meistens kein Problem dar. Anders ist es bei Wohnungen, die in höheren Etagen liegen oder mehrstöckigen Häusern. Gibt es einen Aufzug, stellt dieser die perfekte Lösung dar. Steht keiner zur Verfügung, sollte man sich um einen Sitzlift kümmern, der an der Treppe angebracht wird.

Jederzeit Hilfe holen können

Nicht nur der Umbau der Wohnung gehört zu einem sicheren Senioren-Alltag. Wichtig ist, dass der Betroffene weiß, an wen er sich bei einem Problem oder einem echten Notfall wenden kann. Auf jeden Fall sollte der Senior ein Handy oder ein Telefon besitzen und wissen, wie man mit dem Gerät umgeht. Eine weitere Möglichkeit sind die modernen Smartwatches. Es gibt spezielle Modelle für Senioren, die einen Notfall-Knopf besitzen.

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