Wenn Sport in Arthrose endet

(djd). Welche Höchstleistungen der menschliche Bewegungsapparat im Laufe eines Lebens verrichten muss, ist dem Einzelnen kaum bewusst. Bei jungen Menschen sind in der Regel noch kaum Abnutzungserscheinungen an den Gelenken vorhanden, doch schon ab dem 35. Lebensjahr kann sich ein Verschleiß bemerkbar machen. Vor allem Sportler gehen ohne vorherigen Gesundheits-Check und ohne fachliche Anleitung das Risiko ein, ihre Gelenke falsch zu belasten. Angeborene Haltungsfehler wie X-Beine oder Hüftgelenkfehlstellungen sollten diagnostiziert und ausgeglichen werden. Zu exzessiver Sport oder abrupte Bewegungen können schlimmstenfalls zu einer Arthrose führen.

Wenn die Knochen reiben

Ist ein Knorpelschaden durch eine Sportverletzung vorhanden, kann es mit der Zeit zu einem gesteigerten Abrieb der Gelenk bildenden Oberfläche führen. Wenn der Verlust der Knorpelsubstanz fortschreitet, reiben irgendwann die Knochen aufeinander. So paradox das auch klingt – bei vorhandenen Gelenkproblemen sollte man sich nicht ausschließlich schonen. Regelmäßige Bewegung unterstützt die Versorgung des Gelenks mit wichtigen Knorpel-Nährstoffen, die dabei quasi in den Knorpel gepresst werden. Eine weitere Möglichkeit, die Gelenkernährung zu unterstützen, nennt Dr. med. Wolfgang Grebe, Sportmediziner aus Frankenberg: „Der Eiweißbaustein Kollagen wird zwar über die Nahrung aufgenommen, häufig jedoch in zu geringer Menge. Der frühzeitige Ausgleich des Mangels ist besonders entscheidend.“

Erste Anzeichen beachten

In dieser Situation können in klinischen Studien überprüfte Präparate helfen, die den Gelenkknorpel gezielt wieder mit Kollagen versorgen, wie zum Beispiel CH-Alpha Plus mit Hagebuttenextrakt (rezeptfrei in der Apotheke). Erste Anzeichen wie Spannungsgefühl und Steifigkeit in den Gelenken sollten nie als Folge eines harten Trainings interpretiert werden. Mit dem Arztbesuch sollte man nicht warten, bis der Schmerz unerträglich geworden ist, sonst entstehen irreparable Schäden. Bei Schwellung muss das Gelenk geschont werden – danach die Belastung reduzieren, die Bewegung aber wieder aufnehmen.

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