Wenn die Hormone verrücktspielen

(djd). Viele Frauen fühlen sich an manchen Tagen müde und niedergeschlagen. Sie schreiben diesen Zustand oftmals den Hormonschwankungen während ihres Zyklus zu. Das ist per se noch kein Anlass zur Sorge. Doch wenn Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit oder depressive Verstimmungen über einen längeren Zeitraum anhalten, sollte man ärztlichen Rat einholen. Dies gilt vor allem dann, wenn sie in Phasen hormoneller Veränderungen stecken, etwa in der Schwangerschaft, den Wechseljahren oder – bei jungen Mädchen – in der Pubertät. Derartige Hormonumstellungen können eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse begünstigen.

Schilddrüsenentzündung oft spät entdeckt

Da die chronische Schilddrüsenentzündung Hashimoto Thyreoiditis keine Schmerzen verursacht, wird sie häufig nur per Zufall entdeckt. Die Ursachen der Erkrankung, die weit mehr Frauen als Männer betrifft, sind noch nicht abschließend erforscht, doch eine gewisse Veranlagung scheint bereits in den Genen zu liegen. Weitere Autoimmunerkrankungen wie die Weißfleckenkrankheit und Diabetes I können parallel auftreten. Im Verlauf des Entzündungsprozesses werden Antikörper gebildet, die die Schilddrüsenzellen zerstören. Unter www.selen-info.de gibt es dazu weitere Informationen. Vorübergehend kann die entzündete Schilddrüse größere Mengen Hormone abgeben. Schreitet die Erkrankung fort, kommt es jedoch zu einer verminderten Hormonproduktion und damit zu einer Schilddrüsenunterfunktion. Letztlich kann das Organ so stark geschädigt werden, dass es funktionsuntüchtig wird.

Besseres Allgemeinbefinden mit Selen

Werden zu wenig Schilddrüsenhormone gebildet, müssen diese medikamentös ersetzt werden. Darüber hinaus kann sich die ergänzende Zufuhr von Selen positiv auf die entzündlichen Veränderungen bei Hashimoto-Patienten auswirken. Wie eine Studie der Universität München belegt, wirkt sich die Gabe von Selen in Form von schnell verfügbarem Natriumselenit, wie es beispielsweise in Cefasel 200 nutri (aus der Apotheke) enthalten ist, positiv auf das Allgemeinbefinden der Betroffenen aus. Die Lebensqualität verbessert sich in Bezug auf Energie, Leistungsfähigkeit und Stimmung.

Scroll to Top