Wenn die Brust zur Belastung wird, hilft eine Brustverkleinerung

Brustverkleinerung

Große und pralle Brüste – das ist ein Ausdruck von Weiblichkeit. Während es durchaus viele Frauen gibt, die ihren Busen zu klein finden und ihn gern vergrößern lassen möchten, gibt es auch das Gegenteil: Frauen mit sehr großem Busen, der zur Last wird. Und zwar für den Körper und auch die Psyche. Eine Brustverkleinerung kann dann hilfreich sein, den betroffenen Frauen zu einem besseren Körpergefühl und mehr Selbstbewusstsein zu verhelfen. Trotz der körperlichen und psychischen Belastungen warten viele Patientinnen lange Zeit, bevor sie den Weg einer Brustverkleinerung gehen. Oft aus Angst vor Schmerzen nach der OP, den hohen Kosten und einem möglicherweise unschönen Resultat. Doch das muss nicht sein. Wir klären auf.

Beeinträchtigungen bei zu großen Brüsten sind nicht zu unterschätzen

Eine zu große Brust kann sehr unterschiedliche und teils massive Beschwerden verursachen. Vor allem körperliche Probleme wie starke Rückenschmerzen oder Kopf- und Nackenschmerzen sind bei betroffenen Frauen keine Seltenheit. Auch zu psychischen Belastungen kann es aufgrund einer zu großen Brust kommen. Mit der Brustverkleinerung Düsseldorf lassen sich die Beschwerden meist gut beheben. Denn diese sollten nicht unterschätzt werden und können dauerhaft das Leben beeinträchtigen.

Körperliche Beschwerden durch eine zu große Brust

Meist sind es die körperlichen Beschwerden, die Frauen mit einer großen Brust über eine Brustoperation nachdenken lassen. Wenn der Busen verglichen mit Körpergröße zu groß und zu schwer ist, dann kämpfen die Betroffenen vor allem mit Rückenschmerzen. Je schwerer die Brust, desto größer ist auch die Belastung der Wirbelsäule. Gerade Frauen, die in ihrem Beruf Lasten heben, haben dabei noch häufiger mit Schmerzen zu kämpfen. Über kurz oder lang kommt es aufgrund einer gebeugten Körperhaltung nicht selten zu bleibenden Haltungsschäden wie einem Rundrücken. Doch auch Ekzeme unter der Brust, die Pilzinfektionen begünstigen, oder das Einschneiden der BH-Träger führen zu Problemen im Alltag.

Psychische Probleme aufgrund einer zu großen Brust

Neben körperlichen können oft auch psychische Beschwerden aufgrund einer zu großen Brust auftreten. Nicht selten sind Sexualität und auch Freizeitgestaltung eingeschränkt. Zunächst sind dafür möglicherweise Schmerzen ursächlich. Doch auch Komplexe und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper sind keine Seltenheit. Auch wenn ein großer Busen eigentlich als besonders sexy gilt, empfinden sich die wenigstens Frauen mit einer natürlichen großen Oberweite als attraktiv. Ihnen macht es zu schaffen, nur auf den Busen reduziert zu werden. Häufig leidet darunter das Selbstbewusstsein. Vor allem auch aus Angst vor der Schwerkraft, die selbst in jungen Jahren schon dazu beiträgt, dass der Busen zu hängen beginnt.

Mit einer Brustverkleinerung den gesundheitlichen Problemen den Kampf ansagen

Die Beschwerden, die mit einer zu großen Brust einhergehen, lassen sich durch eine Verkleinerung der Brust beheben. Der chirurgische Eingriff geht dann meist auch mit einer Straffung der Brust einher.

Was muss vor dem Eingriff beachtet werden?

Eine Brustverkleinerung sollte nur durchgeführt werden, wenn das Körperwachstum der Patientin vollständig abgeschlossen und der Busen entsprechend entwickelt ist. Vor dem Eingriff erweisen sich bei Frauen ab 35 Jahren eine Mammografie sowie ein Ultraschall als sinnvoll, um eine mögliche Brustkrebserkrankung auszuschließen. Weiterhin sollte eine Brustverkleinerung erst nach Schwangerschaft und Stillzeit stattfinden, weil die Stillfähigkeit beeinträchtigt oder gar unmöglich werden könnte. Auch sollte nach der Stillzeit mindestens acht Monate mit dem Eingriff gewartet werden, da sich die Brust erst wieder normalisieren muss.

Grundsätzlich wird stets ein ausführliches Beratungsgespräch vor dem Eingriff erfolgen. Der behandelnde Arzt erfragt dabei die genauen Hintergründe und berät zu verschiedenen Voruntersuchungen, Operationsmethoden und den möglichen Ergebnissen. Außerdem bringt er in Erfahrung, was sich die Patientin vom Eingriff erhofft.

Auf die Qualifikation des Arztes achten

Bei der Arztwahl sollten Patientinnen unbedingt auf die Qualifikation des Arztes achten. Bezeichnungen wie Schönheitschirurg, kosmetischer Chirurg oder ästhetischer Chirurg sind nicht geschützt und jeder niedergelassene Arzt kann sich so nennen. Ärzte, welche die Bezeichnung „Facharzt für plastische Chirurgie“ oder „Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie“ tragen, haben in diesem Bereich mindestens sechs Jahre gearbeitet und eine Facharztprüfung abgelegt.

Allgemeiner Ablauf einer Brustverkleinerung

Bei einer Brustverkleinerung wird überschüssiges Drüsen- sowie Fett- und auch Hautgewebe aus dem unteren Brustbereich entfernt. Aus den verbleibenden Anteilen des Drüsenkörpers wird dann die neue Brust geformt. Dabei versetzt der Arzt Brustwarze und Warzenhof sowie Nerven und Blutgefäße nach oben. So wird sichergestellt, dass auch nach der Operation die Empfindungen in diesem sensiblen Bereich und die Stillfähigkeit beibehalten werden. Mit feinsten Nähten unter der Haut wird die Wunde im Anschluss verschlossen, es bleiben in der Regel kaum Narben zurück.

Der Eingriff erfolgt stationär und unter Vollnarkose. Je nach angewandter Operationsmethode und Aufwand dauert er zwischen zwei und vier Stunden. Es kommen verschiedene Methoden infrage, die alle eine unterschiedliche Schnittführung haben. Welche Operationsmethode am besten geeignet ist, ist von den unterschiedlichen Gegebenheiten sowie Wünschen der Frau abhängig. Faktoren, die auf die Wahl der Methode Einfluss nehmen, sind Beschaffenheit sowie Volumen der Brust, Position und Größe der Brustwarzen und die persönlichen Vorstellungen zur künftigen Oberweite.

Die Kosten einer Brustverkleinerung

Über die Kosten einer Brustverkleinerung lassen sich keine pauschalen Aussagen treffen, da immer der individuelle Befund dafür entscheidend ist. Patientinnen sollten ihrer Gesundheit zuliebe aber nicht ausschließlich die Kosten betrachten. Bei Dumpingpreisen leidet nicht selten die Qualität der Versorgung und Betreuung. Dadurch sind die Risiken einer OP natürlich höher und auch unästhetische Ergebnisse sind keine Seltenheit.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse erfolgt nur bei medizinischer Notwendigkeit der Operation. Häufig verweisen Krankenkassen deshalb zunächst auf andere Therapiemöglichkeiten (z. B. Psychotherapie, Krankengymnastik, Gewichtsreduktion).

Da in diesen Fällen jedoch nicht die Ursache an sich behandelt wird, haben Patientinnen meist trotzdem das Bedürfnis, eine Verkleinerung der Brust vornehmen zu lassen. Ist der Eingriff medizinisch notwendig, wird der Arzt ein entsprechendes Attest ausstellen. Eine Kostenübernahme erfolgt vor allem dann recht unproblematisch, wenn die Brüste eine deutliche Asymmetrie aufweisen.

Grundsätzlich sind Krankenversicherungen dazu verpflichtet, die Kosten für Behandlungen zu übernehmen, welche eine Heilung herbeiführen. Deshalb kann es sinnvoll sein, rechtliche Beihilfe in Anspruch zu nehmen.

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