Wenn das Licht zu hell wird

(djd). Endlich ist die Sonne wieder da und treibt selbst die bequemsten Stubenhocker ins Freie. Gartenarbeit, Spaziergänge unter blauem Himmel und die lockenden Angebote der Reisekataloge sind besonders bei der älteren Generation beliebt, die ruhestandsbedingt die Zeit für solche Vergnügungen findet. Trotz körperlicher und geistiger Fitness beeinträchtigen allerdings bei vielen Senioren mit der Zeit Augenprobleme die Freude daran – eine Altersabhängige Makuladegeneration erhöht die Blendempfindlichkeit und vermindert nach und nach die Sehkraft.

AMD ist eine relativ häufige Erkrankung

Hinter dem Begriff „Altersabhängige Makuladegeneration“ (AMD) steht eine fortschreitende Netzhauterkrankung, bei der – von der Makula als Zentrum des schärfsten Sehens ausgehend – von innen nach außen immer mehr Stoffwechselablagerungen das Sehfeld verdecken. Der Betroffene nimmt dies als sich allmählich vergrößernden grauen – „blinden“ – Fleck wahr, die Sehschärfe, das Farb- und Kontrastsehen schwinden. Die Erkrankung ist nicht selten – etwa 20 Prozent der über 65-jährigen und 35 Prozent der über 75-jährigen leiden mindestens an einer Frühform. Nach Erkenntnis des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands ist die AMD heute die häufigste Ursache für eine schwere Sehbehinderung.

Schwerwiegende Beeinträchtigung im Alltag

Erst sind es nur kleine Beeinträchtigungen, doch mit der Zeit führt eine AMD zu zahlreichen massiven Problemen: Von der Abnahme der zentralen Sehschärfe ist beispielsweise auch das Lesevermögen und die Fähigkeit, Gesichter zu erkennen, betroffen. Gesichtsfeldausfälle und fehlendes Farb- und Kontrastsehen können zu Stürzen führen, weil beispielsweise Treppenstufen oder herumstehende Gegenstände nicht mehr erkannt werden.
Dies beruht häufig auf einer Überblendungswirkung, verursacht durch den Blauanteil im sichtbaren Licht. Die UV-Anteile des Sonnenlichtes sind außerdem schädlich für die Netzhaut und stehen im Verdacht, eventuell sogar die AMD zu fördern. Heilen lässt sich diese Erkrankung nicht – durch eine spezielle Brille können die Auswirkungen allerdings bis zu einem gewissen Grad aufgefangen werden.

AMD-Übersetzbrille schützt und hilft

Gerade die AMD-Comfort-Coverbrille des Low-Vision-Spezialisten A. Schweizer (http://www.schweizer-optik.de) kann hier eine große Hilfe sein. Durch einen speziell entwickelten AMD-Filter, der die Blauanteile des Tageslichtes auf ein erträgliches Maß reduziert, ist das Auge gleichzeitig gegen die aggressive UV-Strahlung geschützt. Dadurch wird das Farb- und Kontrastsehen so weit wie möglich verbessert, das besondere Flächendesign des Glases erzielt außerdem eine retinale Vergrößerung bis zu neun Prozent, wodurch noch intakte Netzhautareale besser genutzt werden können. Die über der normalen Korrektionsbrille getragene AMD-Übersetzbrille verfügt zudem über einen Seitenschutz, der seitliche Einstrahlung abfängt und überdies auch noch als praktischer Windschutz dienen kann. Erhältlich und zu testen ist die Übersetzbrille beim Augenoptiker. Da die Brille auch mit durchaus schickem Design punktet, ist sie gerade für aktive Senioren ein hilfreiches Accessoire für ein unabhängiges Leben.

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