Wenn das Garagentor zum Eigentor wird

(djd). Einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK zufolge wissen nur 47 Prozent der Pkw-Besitzer, dass sie im Falle eines Schadens an der eigenen Garage dafür selbst aufkommen müssen, falls die Kfz-Haftpflicht keine spezielle Klausel dafür vorsieht. 15 Prozent vermuten fälschlicherweise, dass die Kfz-Haftpflicht generell für einen solchen Schaden aufkommt, zwölf Prozent tippen auf die Kasko – und 20 Prozent sind in dieser Frage komplett ahnungslos.

Eigenschaden inklusive

Dabei wissen die deutschen Autofahrer inzwischen, dass der Preis bei einer Kfz-Versicherung nicht alles ist, sondern dass es auch auf die Leistungen eines Tarifs und den Kundenservice ankommt. Die Haftpflicht der DEVK beispielsweise zahlt im Komfort- und Premium-Schutz künftig auch für sogenannte Eigenschäden, die ein Autofahrer verursacht. Das „klassische“ Beispiel für einen Eigenschaden ist der Fall, dass ein Autofahrer beim Rangieren die eigene Einfahrt oder Garage beschädigt. Allein die Reparatur eines defekten Garagentors beläuft sich schnell auf mehrere Tausend Euro. „In unseren Tarifen würde für den Autobesitzer eine Selbstbeteiligung von 500 Euro fällig werden, den Rest des Schadens übernehmen wir“, erläutert Peter Boecker, Leiter der Abteilung Kraftfahrtschaden der DEVK.

Stichtag in Sicht

Bis zum 30. November können Autofahrer bei Vertragsablauf zum 31. Dezember 2013 ihre Autoversicherung kündigen und den Anbieter wechseln. Eine spezielle Begründung ist dafür nicht erforderlich. Der YouGov-Umfrage zufolge kann sich derzeit mehr als ein Drittel der deutschen Autobesitzer (36 Prozent) einen solchen Wechsel der Kfz-Versicherung zum Jahresende vorstellen. Männer sind hier mit 42 Prozent deutlich stärker zu einer Änderung bereit als Frauen (28 Prozent). Bei den 35- bis 44-Jährigen geben sogar nahezu die Hälfte der Umfrageteilnehmer ihre grundsätzliche Wechselbereitschaft zu Protokoll.

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