Wenn Augentumoren wiederkommen

Es geht darum, neue Behandlungsstrategien zu entwickeln, die die Nebenwirkungen von Chemotherapien reduzieren helfen: „Wir befassen uns mit der unmittelbaren Umgebung der Tumore, denn auch die dort befindlichen gesunden Zellen beeinflussen vermutlich das Wachstum der Tumore“, so Dr. Maike Busch vom Institut für Anatomie, Abteilung Neuroanatomie am Universitätsklinikum Essen (UK Essen).

„Außerdem sehen wir uns spezielle Teile des Erbguts (miRNAs) an, die in gesunden wie in Tumor-Zellen vorkommen, um zu klären, welche Rolle sie bei der Resistenzwerdung von Retinoblastomen spielen“, so Prof. Nicole Dünker, Leiterin der der Abteilung Neuroanatomie im Institut für Anatomie am UK Essen.

Den Anwendungsbezug behalten die Wissenschaftlerinnen auch im Auge: „In einem in ovo-Membranmodell (CAM) werden wir testen, ob man mit gekoppelten Nanopartikeln zielgerichtet Wirkstoffe zu Tumorzellen transportieren kann“, so Busch, „danach untersuchen wir die Mechanismen der Chemotherapie-Resistenzwerdung.“ Beide möchten bessere Therapieverfahren eröffnen, um den kleinen Patienten möglichst viel Sehkraft zu erhalten.

Redaktion: Milena Hänisch, Medizinische Fakultät, Tel. 0201/723- 6274, milena.haenisch@uk-essen.de


Ressort Presse
Stabsstelle des Rektorats
Universität Duisburg-Essen
http://www.uni-due.de/presse

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Maike Busch, maike.busch@uk-essen.de
Prof. Dr. Nicole Dünker, nicole.duenker@uk-essen.de

Scroll to Top