Weniger ist mehr

(djd). Die Sicherheitsausstattung, Komfort-Extras, nicht zuletzt der Verbrauch: Wer sich nach einem neuen Auto umschaut, wägt vor dem Kauf viele Kriterien ab. Vor allem die laufenden Kosten werden angesichts konstant hoher Kraftstoffpreise immer wichtiger. Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch verbinden gleich mehrere Vorteile miteinander. Die persönliche Haushaltskasse wird geschont und zugleich profitiert die Umwelt von geringeren Emissionen. „Downsizing“ lautet daher der Trend in der Automobilbranche: Motoren mit einem geringeren Hubraum und vielfach nur noch drei statt der üblichen vier Zylinder sind besonders effizient.

Mehr Effizienz

Kräftiger Durchzug und zügiges Vorwärtskommen: In Verbindung mit einem Turbolader und modernen Techniken wie einer Benzin-Direkteinspritzung erfüllen auch kleinere Motoren diese Erwartungen. „Mit effizienten Techniken hat der Otto-Motor noch eine lange Zukunft. Der Verbrauch lässt sich damit senken, ohne dass der Fahrspaß zu kurz kommt“, sagt Bosch-Experte Michael Mack. Turbolader machen auch in kleineren Fahrzeugklassen das Downsizing eines Motors möglich und versprechen in Kombination mit einer modernen Benzin-Direkteinspritzung 15 Prozent Verbrauchsvorteil im Vergleich zu einer Saugrohreinspritzung. Eine kosteneffiziente Automatisierung des manuellen Schaltgetriebes ermöglicht zudem etwa fünf bis sechs Prozent Verbrauchsvorteil.

Kompakt und sparsam

Weitere Techniken wie eine Start-Stopp-Automatik können den Verbrauch nochmals reduzieren. Wer sich beim Neuwagenkauf für ein besonders verbrauchsarmes Auto entscheidet, profitiert gleich mehrfach: zum einen durch niedrige laufende Kosten für den Kraftstoff, zum anderen durch einen geringeren Wertverlust beim Weiterverkauf. Denn in Zukunft dürften sparsame Fahrzeuge als „Gebrauchte“ noch gefragter sein als heute schon.

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