Weniger ist manchmal mehr – Uniklinikum legt erstmals Umweltbericht vor

Dies betrifft einerseits Ressourcen wie Energie (245.000 kWh/Tag) und Wasser (681 m3/Tag), andererseits auch Abfall (6 t/Tag) und Papier (62.000 A4-Blätter/Tag).
Für seine Umweltaktivitäten wurde das Uniklinikum 2013 als „ÖKOPROFIT– Betrieb der Stadt Dresden“ ausgezeichnet und konnte Mitglied der Umweltallianz Sachsen werden.
„Als größter Gesundheitsversorger und Arbeitgeber Dresdens mit einer hohen Verantwortung als Wirtschaftsfaktor sehen wir uns unserer Umwelt gegenüber verpflichtet, ökologische und ökonomische Unternehmensziele intelligent miteinander zu verbinden. Mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können wir auf eine breite Unterstützung bauen“, so Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Uniklinikums. Ganz praktisch nimmt die Mitarbeiterschaft beispielsweise Einfluss auf die Ressourcen in der Einrichtung. Somit ist im Jahr 2012 der Papierverbrauch zum ersten Mal seit 2006 um fast 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Gleichzeitig hat sich der Anteil des verwendeten Recyclingpapiers anstelle des gängigen Kopierpapiers im ersten Halbjahr 2013 vervierfacht. Übersetzt heißt das: Dafür wurden 55 Kiefern weniger gefällt.
Durch die Abschaltung der Klimaanlagen (RLT-Anlagen) von OP- Sälen in betriebsfreien Zeiten geht das Uniklinikum Dresden als eine der ersten Kliniken Deutschlands neue Wege, um zu beweisen, dass Energie- und Kosteneinsparungen ohne Qualitätsverlust und Risiko möglich sind.
„Neben dem sparsamen Umgang mit den Ressourcen fördern wir auch die nachhaltige Mobilität auf dem Gelände des Uniklinikums. So haben wir in den letzten Jahren über 2.000 sichere Fahrradstellplätze geschaffen und bieten unseren Mitarbeitern Jobtickets für ihren Weg zur Arbeit an,“ betont Wilfried Winzer, Kaufmännischer Vorstand des Uniklinikums. Im Rahmen der Initiative „Stadtradeln.de“ haben die Teams des Universitätsklinikums 2012/2013 insg. 27.650 km erradelt und somit 6.400 kg CO2 eingespart.
Täglich werden im Uniklinikum Dresden etwa 3.000 Mahlzeiten ausgegeben. Die Regionalität der Lebensmittel spielt beim Einkauf für die Patienten- und Mitarbeiterverpflegung im Klinikum eine wichtige Rolle. 44 Prozent der verwen-deten Lebensmittel werden aus Sachsen bezogen.
Durch getrennte Abfallentsorgung wird ein relevanter Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Bei der Wertstofftrennung werden Ressourcen geschont und Kosten eingespart. Durch den Verzicht auf Müllbeutel in den Papierkörben können bis zu 300.000 Plastiksäcke (entspricht 1,5 t Erdöl) eingespart werden. Auch defekte Stifte und Korrekturmittel werden gesammelt, um den kostbaren Kunststoff wieder in den Kreislauf zurückzuführen.
Teilnahme am Projekt ÖKOPROFIT Dresden
Das Uniklinikum Dresden beteiligte sich im Jahr 2012 / 2013 erfolgreich an dem von der Europäischen Union und dem Freistaat Sachsen kofinanzierten Projekt ÖKOPROFIT Dresden. Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus wurde nach erfolgreicher Teilnahme als „ÖKOPROFIT© – Betrieb der Stadt Dresden“ ausgezeichnet und konnte Mitglied der Umweltallianz Sachsen werden.

Kontakt für weitere Informationen
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Monika Brandt
Tel.: 0351 458 3680
E-Mail: monika.brandt@uniklinikum-dresden.de

Spitzenmedizin für Dresden: Uniklinikum erobert Top-Position in deutschen Krankenhaus-Rankings
Deutschlands größter, im Mai 2013 erschienener Krankenhausvergleich des Nachrichtenmagazins „Focus“ bescheinigt dem Universitätsklinikum Carl Gustav Dresden (UKD) eine hervorragende Behandlungsqualität. Die Dresdner Hochschulmedizin erreichte Platz vier im deutschlandweiten Ranking. Dies ist ein weiterer Beleg für die überdurchschnittliche Qualität der 21 Kliniken des UKD. Gesundheitsexperten sowie insgesamt 22.000 Ärzte hatten Kliniken aus ganz Deutschland beurteilt. Sie honorierten dabei die großen Anstrengungen des Dresdner Uniklinikums in den Bereichen Behandlungsqualität und Patientensicherheit. Beim Focus-Vergleich erreichte das Dresdner Uniklinikum vor allem Top-Noten für die Therapie von Parkinson und Prostatakrebs. Damit belegen die Kliniken für Neurologie beziehungsweise Urologie jeweils Platz zwei. Unter den Top zehn ist nochmals die Neurologie mit der Behandlung von Multipler Sklerose vertreten. Top-Plätze im Ranking erreichten zudem die Klinik für Viszeral- Thorax- und Gefäßchirurgie mit der Versorgung von Darmkrebspatienten sowie die Klinik für Psychiatrie mit der Therapie von Depressionen und Alzheimer. Weitere Kliniken des Dresdner Universitätsklinikums, die als „Top-Fachkliniken“ ausgezeichnet wurden sind: Klinik für Orthopädie (Bewegungsapparat); Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik (Angst- und Zwangserkrankungen), Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Brustkrebs und Risikogeburten) sowie die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie.

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