Weltsuizidpräventionstag 10. September: Suizidprävention im Alter stärken

„Der Suizid trägt die Handschrift des Alters“, so Lindner, denn alte Männer begehen fünf Mal häufiger Suizid als der Durchschnitt der Bevölkerung. Auslöser sei das Erleben schwerer Krankheit und oftmals seit vielen Jahren bestehende zwischenmenschliche Probleme. Unter denjenigen, die im Alter einen Suizid erwägen, sind viele Menschen mit traumatischen Erfahrungen von Verlust und Gewalt in der Zeit des Nationalsozialismus und des Krieges. Es gäbe noch nicht genug psychotherapeutische Hilfe in Deutschland.
Auf der gleichen Tagung veröffentlichte der Vorstand der Altersmediziner eine Stellungnahme zur Bundestagsdebatte um den assistierten Suizid. Die Geriater forderten bessere Rahmenbedingungen guter ärztlicher Begleitung schwerstkranker älterer Patienten bis an ihr Lebensende, die Stärkung der Suizidprävention gerade für ältere Menschen und das Verbot organisierter Sterbehilfevereine, die kommerzielle Interessen verfolgten.

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