„Weltoffene Hochschulen“: MHH beteiligt sich an HRK-Aktion gegen Fremdenfeindlichkeit

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) beteiligt sich an der Aktion „Weltoffene Hochschulen – gegen Fremdenfeindlichkeit“, die die Hochschulrektorenkonferenz ins Leben gerufen hat. „Wir sind ein weltoffener und besonders internationaler Ort in Hannover, denn an der MHH arbeiten und studieren Menschen aus mehr als 40 Nationen“, betont Professor Dr. Christopher Baum, Präsident der MHH. „Fremdenhass oder Rassismus haben bei uns keinen Platz.“ Die MHH zeige seit 50 Jahren, dass gelebte Integration zum Erfolg führe.

Das Bekenntnis zu einer weltoffenen Hochschule hat der Senat der MHH in seiner heutigen Sitzung bekräftigt. Bereits Anfang September hatte der Personalrat der Hochschule eine Resolution gegen Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung beschlossen. Damit folgt die Hochschule ihrem Leitbild: „Humanität und Verantwortung bestimmen unser Handeln“, heißt es darin.

Beschäftigte der Hochschule helfen aber auch ganz praktisch: Mitarbeiter haben im September das MHH Netzwerk Flüchtlingshilfe gegründet. Jeder Beschäftigte, aber auch die Studierenden und Schüler können einen Steckbrief ausfüllen und dem Netzwerk mailen. „Wir wollten alle Personen ansprechen, die genau wie wir gern helfen würden, aber nicht wissen wie“, sagt Dr. Fabian Helfritz, einer der Organisatoren und Funktionsoberarzt in der Klinik für Allgemein, Viszeral- und Transplantationschirurgie. Mehr als 130 MHH-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter haben sich mittlerweile gemeldet, die das Netzwerk zielgenau ihren Fähigkeiten und Wünschen entsprechend an Flüchtlingsheime vermittelt – ob als ehrenamtlicher Begleitservice, mit Hilfestellungen im Alltag, gemeinsamen Unternehmungen oder als Dolmetscher. Flüchtlingsheime oder Hilfsorganisationen können ihre Wünsche dem Netzwerk per Mail mitteilen über netzwerk.fluechtlingshilfe@mh-hannover.de.

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