WELTKONFERENZ FÜR REGENERATIVE MEDIZIN: ABSTRACT-DEADLINE BIS 24. JUNI VERLÄNGERT

Aus dem diesjährigen Partnerland Kanada konnte mit Mick Bhatia einer der renommiertesten Stammzellforscher für die Leipziger Konferenz gewonnen werden. Er wird während der abendlichen Eröffnungsveranstaltung am 23. Oktober über Differenzierung, Plastizität und Pluripotenz menschlicher Zellen referieren. Weiterer Sprecher an diesem Abend ist der angesehene deutsche Stammzellforscher, Hans Schöler. Sein Vortrag wird sich mit induziert pluripotenten Stammzellen (iPS) und neuartigen Ansätzen für deren Einsatz bei der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen beschäftigen. Wissenschaftliche Höhepunkte sind außerdem die Beiträge von Irvin Weissman und Robert Lanza, zu den Themen »Normale und Tumorstammzellen« bzw. »Embryonale Stammzellen und iPS: Auf dem Weg in die Klinik«.

Neben dem wissenschaftlichen Programm wird es auch genügend Raum und Zeit zum Austausch und zur Netzwerkbildung geben. Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Opening, Get Together, Posterparty und einem Event im Gondwanaland, Europas größter Tropenhalle im Leipziger Zoo, bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, mit Kollegen aus Wissenschaft und Wirtschaft ins Gespräch zu kommen.

Abstracts können noch bis zum 24. Juni 2013 eingereicht werden. Registrierung, Abstracteinreichung und Kartenbestellungen für das Social Event erfolgen online auf der Konferenzhomepage unter www.wcrm-leipig.com

Die Weltkonferenz für Regenerative Medizin findet in dieser Art zum sechsten Mal statt. Die alle zwei Jahre durchgeführte Weltkonferenz für Regenerative Medizin wird vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie und dem Translationszentrum für Regenerative Medizin der Universität Leipzig organisiert.

Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI

Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI erforscht und entwickelt spezielle Problemlösungen an den Schnittstellen von Medizin, Biowissenschaften und Ingenieurswissenschaften. Das Institut betreibt in diesem Rahmen Auftragsforschung für biotechnologische, pharmazeutische und medizintechnische Unternehmen, Kliniken, Diagnostische Labore sowie Forschungseinrichtungen. Innerhalb der Geschäftsfelder Wirkstoffe, Zelltherapie, Diagnostik und Biobanken entwickelt, optimiert und validiert das Institut Verfahren, Materialien und Produkte. Die Kernkompetenzen des Instituts liegen im Bereich der Regenerativen Medizin, insbesondere in den Indikationsbereichen Onkologie, Ischämie, autoimmunen und entzündlichen Erkrankungen sowie Infektionskrankheiten. Das Institut ist kliniknah orientiert und übernimmt Qualitätsprüfungen sowie die GMP-konforme Herstellung von klinischen Prüfmustern. Darüber hinaus unterstützt das Institut Partner bei der Erlangung von Herstellungsgenehmigungen und Zulassungen.

Das Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) Leipzig

Das Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) der Universität Leipzig entwickelt neuartige Diagnostik- und Therapieverfahren in der regenerativen Medizin und überträgt diese in die klinische Anwendung. Zellbiologische Methoden, immunologische Arbeitsverfahren, bildgebende Untersuchungen und systembiologische Ansätze decken dabei alle Aspekte der Translationsforschung ab. Das akademische Weiterbildungsangebot des Zentrums stärkt die Kompetenz anwendungsorientierter Experten im Bereich der regenerativen Medizin. Forschung und Wirtschaft werden vom TRM bei der Entwicklung von Arzneimitteln für neuartige Therapien (ATMP) unterstützt. Das Angebotsportfolio umfasst ein breites Spektrum nicht-klinischer Prüfungen zur Sicherheit und Qualität von ATMP sowie Praxisseminare zur Guten Laborpraxis (GLP) und Beratungsleistungen zu regulatorischen Zulassungsfragen. Seit seiner Gründung im Jahr 2006 wird das TRM Leipzig durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Freistaat Sachsen gefördert.

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