Welcher Stresstyp sind Sie?

(djd). Ein steigendes Arbeitspensum im Job, ständiger Zeitdruck und der schwierige Balanceakt zwischen Beruf und Privatem – die Anforderungen des modernen Lebens fordern ihren Tribut. Und nur den wenigsten Menschen ist es gegeben, immer souverän und locker auf Stress zu reagieren. Die meisten ziehen sich – je nach Typ – auf bestimmte Verhaltensmuster zurück.

Immer am Belastungslimit

Da ist zum einen der „Einzelkämpfer“, der sich für alles verantwortlich fühlt und sich deshalb ein gewaltiges Pensum aufbürdet – bis er irgendwann zusammenbricht. Eine klassische Vertreterin der „Alles-Macher“ ist die berufstätige Mutter, die versucht, gleichzeitig im Job zu glänzen, stets für die Kinder da zu sein und den Haushalt in Schuss zu halten. „Perfektionisten“ werden von ihren eigenen überhöhten Ansprüchen unter Druck gesetzt, während die „harmoniesüchtigen Helfer“ versuchen, die Wünsche aller anderen zu erfüllen und dabei selbst auf der Strecke bleiben. Und schließlich sind da noch die „Grübler“, die sich permanent Sorgen machen und deshalb unter chronischer Anspannung leiden.

Delegieren und Nein sagen

Ein bewusster Umgang mit der eigenen Stress-Strategie hilft, Druck abzubauen. So sollten „Einzelkämpfer“ das Delegieren üben, „Alles-Macher“ jeden Tag mindestens einmal „Nein“ sagen und „Perfektionisten“ gezielt chaotische Situationen suchen, etwa beim Spiel mit Kindern. „Helfern“ tut es gut, sich täglich eine halbe Stunde für sich allein zu reservieren, und die „Grübler“ können sich durch gute Vorbereitung die Angst vor schwierigen Aufgaben nehmen sowie Unterstützung und Ermutigung bei Freunden suchen. Und wenn die Belastung allzu groß wird, gibt es für alle Stresstypen erste Hilfe aus der Natur – zum Beispiel mit dem Rosenwurz (Rhodiola rosea), etwa als Extrakt in Rhodiolan aus der Apotheke. Seine Inhaltsstoffe unterstützen den Gehirnstoffwechsel sowie den der Hormone Cortisol und Adrenalin, was zum einen die Leistungsfähigkeit fördert, während sich gleichzeitig ein Gefühl der Gelassenheit einstellt. Dieser Doppel-Effekt führt zu einer höheren Stresstoleranz und damit zu mehr Belastbarkeit.

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