Weihnachtlich flackern die Lichter

(djd). Glückliche Kaminbesitzer schüren in der kalten Jahreszeit gern ein und machen es sich im Schein der Flammen gemütlich. Wer keinen Kamin hat, der kuschelt sich mit einer molligen Decke aufs Sofa, zündet eine Kerze an und genießt einen heißen Tee. In der Adventszeit kommt statt der Kerze meist ein Adventskranz auf den Tisch. Doch bis am vierten Advent alle Lichter brennen, passiert es immer wieder, dass der Kranz Feuer fängt. Schnell greifen die Flammen beispielsweise auf die Zeitung über, die neben dem Gesteck liegt, und in Windeseile brennt das Zimmer lichterloh.

Unterversicherung besser ausschließen

„Das Wichtigste ist in solchen Situationen, sich und seine Lieben schnell in Sicherheit zu bringen und sofort die Feuerwehr zu rufen. Für den Notfall sollte man auch einen Wassereimer oder Feuerlöscher in greifbarer Nähe haben“, sagt Horst Fritz von der Nürnberger Versicherungsgruppe. Ist das Feuer erst einmal gelöscht, kommt es darauf an, dass die Hausratversicherung gute Unterstützung leistet und die Wohnung bald wieder uneingeschränkt bewohnbar ist. „Entscheidend ist, dass man nicht unterversichert ist. Eine Unterversicherung ist in der Regel ausgeschlossen, wenn pro Quadratmeter Wohnfläche eine Versicherungssumme von 650 Euro vereinbart wird.“

Vorsorge ist immer am besten

Am besten ist es natürlich, wenn erst gar kein Brand entstehen kann. So sollte Weihnachtsschmuck mit Kerzen immer auf einer feuerfesten Unterlage stehen. Auch wer nur kurz das Zimmer verlässt, sollte brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen. Ein Risiko sind leider auch die echten Kerzen auf dem Christbaum. Sicherheitshalber auf elektrische Beleuchtung umzusteigen, ist aber auch kein Allheilmittel. Denn auch Lichterketten können zu einem Zimmerbrand führen, wenn die kleinen Glühbirnen zu heiß werden oder die Kabel minderwertig sind. „Wer mehr Sicherheit möchte, entscheidet sich für einen geprüften Rauchmelder. Denn was viele nicht wissen: Über 95 Prozent der Brandopfer sterben an einer Rauchvergiftung“, erklärt Horst Fritz. „Rauchmelder tun das ganze Jahr über ihren Dienst und es gibt sie bereits für unter 25 Euro.“

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