Wegweiser im Dschungel

(djd). Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gilt heute als unverzichtbar. Sie soll den Lebensstandard absichern, wenn man wegen Krankheit oder wegen eines Unfalls nicht mehr arbeiten kann. Wie notwendig gerade diese Police ist, zeigt die Statistik: Demnach wird etwa jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland während seines Berufslebens erwerbs- oder berufsunfähig.

Antrag abgelehnt: Es droht der finanzielle Ruin

Wer aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr arbeiten kann, hat es schon schwer genug. In vielen Fällen muss er dann aber auch noch um die Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung kämpfen. Immerhin rund 30 Prozent der entsprechenden Anträge werden von den Versicherern zunächst einmal nicht anerkannt. „Das sind viele Schicksale von Menschen, die fest an die Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente geglaubt haben, nun die Ablehnung in der Hand halten und somit plötzlich vor dem finanziellen Ruin stehen“, betont Stephan Kaiser von der BU-Expertenservice GmbH. Knackpunkt bei der Frage nach der Berufsunfähigkeit sei vor allem, dass man als Versicherter nachweisen muss, dass man zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig ist.

Überfordert im Papierkrieg

Kaiser rät deshalb allen Betroffenen, schon vor der Antragstellung fachkundigen Rat in Anspruch zu nehmen und das Heft des Handelns nicht allein dem Versicherer zu überlassen: „Eine Berufsunfähigkeit entsteht heute immer öfter aus psychischen Gründen. Gerade diese Menschen sind mit der Antragstellung und dem bevorstehenden Papierkrieg überfordert.“ Letztlich seien die internen Prozesse eines Versicherers in der Leistungsfallbearbeitung eine Blackbox: Man kann als Außenstehender nicht sehen, was innen passiert. Deshalb sei es für den Antragsteller wichtig, den Überblick über das Verfahren zu behalten und es selbst steuern zu können. „Mit fachkundigem Rat ist es beispielsweise viel einfacher, alle nötigen Unterlagen komplett und zeitnah einzureichen und dem Versicherer erst gar keine Chance zu geben, auf eine Verzögerungstaktik zu setzen“, erklärt Kaiser. Unter http://www.bu-expertenservice.de gibt es viele weitere Informationen.

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