Wege aus dem Irrgarten

(djd). Auf den ersten Blick haben Karies, Haarausfall und Osteoporose wenig gemeinsam. Dennoch sehen viele Experten eine deutliche Parallele. Denn alle drei Zivilisationskrankheiten gehen mit einem schleichenden sogenannten Strukturverzehr einher. Körperregionen wie die Zähne, der Haarboden oder die Knochen, die ursprünglich einmal mineralstoffreich waren, verlieren im Laufe des Lebens bei vielen früher oder später ihren Nährstoffreichtum. Ob es zu diesem Substanzverlust kommt, hängt nach der Einschätzung von Dr h. c. Peter Jentschura damit zusammen, wie der Körper auf Säuren und Schadstoffe reagiert, denen er aufgrund unserer modernen Lebensweise ausgesetzt ist.

Zerstörte Strukturen

Der Gesundheitsautor unterscheidet drei Stoffwechseltypen, die auch gemischt auftreten können. Während einige Menschen als Reaktion auf die Übersäuerung des Organismus zu Ablagerungen in Form von Cellulitis, Adipositas und Arteriosklerose neigten, reagierten andere mit Ausscheidungen wie Akne, Schweiß und Hämorrhoiden. Bei der dritten Gruppe würden indes Strukturschäden als Glatze, Falten oder Knochenschwund sichtbar.

In seinem Buch „Zivilsatoselos“ (Verlag Peter Jentschura, ISBN: 978-3-933874-30-6) legt Jentschura gemeinsam mit seinem Co-Autor Josef Lohkämper dar, wie schädliche Einflüsse durch säurebildende Ernährung und Umweltgifte das Auftreten dieser Krankheiten begünstigen. Nach Ansicht des Autorenteams tragen Fehlernährung und -verhalten ganz maßgeblich dazu bei, dass die natürlichen Strukturen von Haut, Haaren, Nägeln, Knochen, Sehnen, Gewebe und Zellen im Laufe eines Lebens zerstört werden.

Natürlicher Ausweg

Anhand von 60 Beispielen erklären die Autoren, wie es möglich ist, dem „Irrgarten der Zivilisationskrankheiten“ mithilfe der Naturheilkunde zu begegnen. Dabei raten die Experten, Genussmittel weitgehend zu meiden und einem Mangel an Bewegung, Vitalstoffen und Wasser vorzubeugen. Zugleich wird empfohlen, den Körper ausreichend mit Mineralstoffen zu versorgen und mit aerober Bewegung in Schwung zu halten. Die natürliche Ausscheidung von Schadstoffen sollte durch basische Körperpflege unterstützt werden.

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